EU-Recht Kfz-Betriebe brauchen Zugriff auf Batteriepass

Von Doris S. Pfaff 2 min Lesedauer

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Um E-Auto-Batterien reparieren zu können, reicht Kfz-Betrieben nicht allein der lesende Zugriff auf den digitalen Batteriepass. Sie müssen auch Informationen hinterlassen können, fordert der ZDK in einer Stellungnahme von der EU.

Kfz-Betriebe sollen Fehlersuchen und Reparaturarbeiten an Hochvoltbatterien im EU-Batteriepass dokumentieren können, fordert der ZDK.(Bild:  Rosenow – VCG)
Kfz-Betriebe sollen Fehlersuchen und Reparaturarbeiten an Hochvoltbatterien im EU-Batteriepass dokumentieren können, fordert der ZDK.
(Bild: Rosenow – VCG)

Ohne schreibenden Zugriff auf den digitalen Batteriepass drohen Kfz-Betrieben erhebliche praktische und wirtschaftliche Nachteile. Denn Reparatur- und Wartungshistorien an der E-Batterie würden unvollständig bleiben, sicherheitsrelevante Eingriffe ließen sich nicht zentral dokumentieren, und der tatsächliche Zustand einer Hochvoltbatterie wäre für andere nur eingeschränkt nachvollziehbar.

Das hätte direkte Folgen für Restwertbewertungen, Gewährleistungsfragen und die Verkehrssicherheit, fürchtet der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). Zudem bestehe die Gefahr, dass unabhängige Betriebe gegenüber herstellergebundenen Systemen ins Hintertreffen geraten, wenn relevante Daten ausschließlich dort gepflegt werden können.