EU-Recht
Kfz-Betriebe brauchen Zugriff auf Batteriepass
Anbieter zum Thema
Um E-Auto-Batterien reparieren zu können, reicht Kfz-Betrieben nicht allein der lesende Zugriff auf den digitalen Batteriepass. Sie müssen auch Informationen hinterlassen können, fordert der ZDK in einer Stellungnahme von der EU.
Ohne schreibenden Zugriff auf den digitalen Batteriepass drohen Kfz-Betrieben erhebliche praktische und wirtschaftliche Nachteile. Denn Reparatur- und Wartungshistorien an der E-Batterie würden unvollständig bleiben, sicherheitsrelevante Eingriffe ließen sich nicht zentral dokumentieren, und der tatsächliche Zustand einer Hochvoltbatterie wäre für andere nur eingeschränkt nachvollziehbar.
Das hätte direkte Folgen für Restwertbewertungen, Gewährleistungsfragen und die Verkehrssicherheit, fürchtet der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). Zudem bestehe die Gefahr, dass unabhängige Betriebe gegenüber herstellergebundenen Systemen ins Hintertreffen geraten, wenn relevante Daten ausschließlich dort gepflegt werden können.
-
4 Wochen kostenlos testen
-
Danach 17,90 € / Monat
-
Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein Abo? Hier einloggen