Kfz-Innungen erleichtern Azubis den Start

Autor / Redakteur: Timo Schulz / Christoph Baeuchle

Auszubildende betreten mit Beginn ihrer Ausbildung eine neue Welt. Um ihnen diesen Schritt zu erleichtern, geben einige Kfz-Innungen zunächst einen Einblick in wichtige Aspekte des Berufsalltags.

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Bei den Einführungsveranstaltungen der Kfz-Innungen wie in Hamburg erhalten die neuen Azubis einen ersten Einblick in die Berufswelt.
Bei den Einführungsveranstaltungen der Kfz-Innungen wie in Hamburg erhalten die neuen Azubis einen ersten Einblick in die Berufswelt.
(Bild: Innung)

Bei den Starter-Veranstaltungen der Kfz-Innungen sind viele neugierige Gesichter von jungen Männer und Frauen zu sehen. Um den Jugendlichen den Eintritt ins Berufsleben zu erleichtern, geben die Innungen ihnen einen Überblick, was auf sie zukommt.

Unter dem Motto „Sicher in den Beruf starten“ veranstaltete die Kfz-Innung Unterfranken gemeinsam mit der Berufsgenossenschaft Holz und Metall bereits zum fünften Mal den Startertag. Die rund 170 Teilnehmer der unterfränkischen Autohäuser und Werkstätten aus dem ersten Lehrjahr erhielten einen Einblick zum Thema Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sowie Gefahren im Straßenverkehr.

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Dabei ging es nicht nur um das Erkennen und Vermeiden von Gefahren – ein Augenmerk galt auch dem Verhalten im Betrieb sowie den Umgangsformen beim persönlichen Kundenkontakt. Grundlegende Informationen zur Ausbildung sowie zum Berufsschulunterricht und der überbetrieblichen Ausbildung erhielten die Teilnehmer ebenfalls.

„Wir kümmern uns vom ersten Tag an um Sie“, begrüßte Obermeister Torsten Treiber die 520 Auszubildenden der Mitgliedsbetriebe der Kfz-Innung Region Stuttgart. „Unser Ziel ist es, nicht nur möglichst viele Auszubildende zu haben. Wir wollen vor allem möglichst viele erfolgreiche Auszubildende, aus denen in der ersten Karrierestufe auch Gesellinnen und Gesellen werden.“

Mit der Veranstaltung wollen Obermeister Treiber und Christian Reher, Geschäftsführer der Kfz-Innung Region Stuttgart, den Grundstein dafür legen. Die Ausbildung an sich ist „angesichts der hochmodernen und sich auch noch dauernd wandelnden Technik anspruchsvoll“, sagt Torsten Treiber. Aber auf den modernen Azubi kommt noch mehr zu: Die Handwerkskammer, der Verlag Vogel Business Media als Herausgeber des Branchenblatts »kfz-betrieb« sowie von Schulungs- und Lernsoftware, Innungskrankenkasse und Berufsgenossenschaft informierten die angehenden Autospezialistinnen und -spezialisten in 30-Minuten-Vorträgen über alles, was in der Ausbildung anfällt: zum Beispiel Unfallsicherung, rechtliche Regelungen und das Berichtsheft.

Wie Letzteres richtig geführt wird, erläuterte Holger Zietz von Vogel Business Media. Bei diversen Veranstaltungen wie in Dresden, Bremen und Hamburg kam das gut an. Vieles ist in den letzten Jahren in der Mechatronikerprüfung geändert worden, das Berichtsheft blieb. Richtig geführt, gibt es Auskunft über den Ablauf der Ausbildung und dokumentiert, ob alle Themen behandelt wurden – eine Absicherung für Azubis und Ausbilder. Viel Zeit müssen die Jugendlichen nicht ins Berichtsheft stecken. „Wenn man es täglich führt, ist man in wenigen Minuten damit fertig“, erklärte Holger Zietz.

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