Texa KI macht Diagnosesoftware Beine

Von Steffen Dominsky 4 min Lesedauer

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Datenbanken sind toll. Doch die richtige Lösung zum vorhandenen Problem zu finden, ist selbst mit ihrer Hilfe nicht immer leicht – und von diversen „Wenns“ und „Abern“ abhängig. Auch deshalb setzt die neue „IDC6“ von Texa auf Künstliche Intelligenz.

Auf der Automechanika hat Texa mit der „IDC6“ die neueste Version seiner Diagnosesoftware vorgestellt. Diese nutzt Künstliche Intelligenz („KI“ – im Englischen „AI“) und soll den Nutzer so schneller und treffsicherer ans Diagnoseziel führen.(Bild:  Texa)
Auf der Automechanika hat Texa mit der „IDC6“ die neueste Version seiner Diagnosesoftware vorgestellt. Diese nutzt Künstliche Intelligenz („KI“ – im Englischen „AI“) und soll den Nutzer so schneller und treffsicherer ans Diagnoseziel führen.
(Bild: Texa)

Sie wollen mit Künstlicher Intelligenz (KI) lieber nichts am Hut haben? Sie sind der Meinung, eine KI bzw. darauf basierende Systeme bringen nicht wirklich was, kosten jede Menge Strom und bald auch Arbeitsplätze? Stimmt, das könnte bald so sein. Allerdings: Letzteres garantiert nicht in Ihrem Fall, denn Sie arbeiten mit Ihren Händen, sind Handwerker. Zugleich haben Sie haben jede Menge im Kopf: hundert- und tausendfach gemachte Erfahrung. Erfahrung, wie man in diesem oder jenem Fall eine Reparatur oder eine Wartung an einem Automobil durchführt. Vor allem haben Sie jede Menge Erfahrungsschatz angesammelt, um knifflige Fehler und Probleme zu lösen – Stichwort Diagnose.

Dennoch: Auch Sie sind nicht perfekt, wissen vieles, aber nicht alles. Und Sie vergessen, ganz Mensch, auch wieder mal was. Oder Sie haben eine bestimmte Erfahrung noch nicht gemacht, sprich einen bestimmten Fahrzeugtyp in Händen, oder dieses oder jenes Problem gehabt. Genau dann spielen Datenbanken ihre ganze Stärke aus. Die gibt es im Fall Diagnose bzw. Diagnoseanbieter schon seit vielen Jahren. Das ist nichts Neues. Ebenfalls nicht neu ist, dass auch bei Diagnoseanbietern Menschen arbeiten und dass die gesammeltes Wissen definieren, strukturieren und in besagte Banken so eingeben müssen, dass man es im Bedarfsfall auch findet. Das geht schon mit reinen Begrifflichkeiten los – Sie wissen schon: Ventildeckel kontra Zylinderkopfhaube.