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Kia X-Ceed: Und noch ein Crossover

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Das gilt auch für die Innenarchitektur, in der sich erfahrene Ceed-Fahrer sofort zu Hause fühlen. Ein Detail allerdings ist neu: Der X-Ceed darf sich als erstes Kia-Modell überhaupt mit einem volldigitalen Kombiinstrument schmücken. Es verfügt über einen 12,3 Zoll großen, hochauflösenden Monitor mit gestochen scharfer Grafik. Der Fahrer kann sich nach eigenem Geschmack wesentliche Details ins Blickfeld holen. Je nach gewählter Ausstattung ist das neue „Mäusekino“ sogar serienmäßig an Bord.

Das Passagierabteil bestätigt bei der ersten Sitzprobe seine in dieser Klasse so wichtige Alltagstauglichkeit. Bein- und Kniefreiheit der Hinterbänkler verdienen ebenso Lob wie das Fassungsvermögen des Raums. Beim Wohlfühlfaktor kommt dann wieder die gegenüber der Limousine größere Höhe ins Spiel. Die Einsteiger auf alle Plätze freuen sich über die 4,2 Zentimeter, die sie sich weniger tief in den Sitz fallen lassen müssen. Sicher bieten „echte“ SUV da noch deutlichere „Hochsitze“ an, der X-Ceed liegt aber zielgenau in der Mitte des Möglichen.

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Das Motorenangebot entspricht dann wieder weitgehend den Schwestermodellen. Künftige Kunden können unter drei Benzinern und zwei Diesel wählen. Am Verlockendsten sicher die stärkte Variante mit dem 1,6-Liter-Turbobenziner, die mit 150 kW/204 PS die Spitze des Ceed-Eisbergs bildet. Eher vernunftbetonte Kunden werden sich wohl auf die im 140-PS-Bereich offerierten Modell stürzen.

Dann bleibt noch Geld übrig, um sich aus dem großen Angebot an elektronischen Helfern zu bedienen. Hier bietet Kia nahezu alle Assistenten, die derzeit zu haben sind. Auch die Vernetzung mit der digitalen Außenwelt wurde für den X-Ceed ausgeweitet, der als eines der ersten Modelle mit Kia-eigenen Online-Dienst „UVO Connect“ nutzen darf. Er kann auch mit dem Smartphone verknüpft werden.

Marktstart ist im September. Im nächsten Jahr soll der X-Ceed dann auch im elektrischen Zeitalter ankommen. Dann erscheint ein sogenannter „Mildhybrid“, dessen E-Motor den Benziner unterstützt, ihn aber nur ein paar hundert Meter rein elektrisch antreiben kann. Wer gut 50 Kilometer weit stromern will, kann dann auf den ebenfalls für Anfang 2020 avisierten Plug-In-Hybrid umsteigen.

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