Rückruf Kopfairbag im VW T7 macht doppelt Probleme

Von Niko Ganzer

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Sowohl die Befestigung der Kopfairbags als auch die Verlegung der Leitungsstränge zum Bauteil könnten im neuen VW Multivan fehlerhaft sein und unter anderem zum Ausfall des Fahrzeugs führen. In Deutschland müssen rund 4.300 Busse in den Vertragswerkstätten.

Betroffen sind Modelle aus den Produktionszeiträumen September 2021 bis März bzw. Mai 2022. (Bild:  VW)
Betroffen sind Modelle aus den Produktionszeiträumen September 2021 bis März bzw. Mai 2022.
(Bild: VW)

Gleich zwei Probleme mit den Kopfairbags im aktuellen VW Multivan (T7) haben einen Rückruf für weltweit rund 7.900 Exemplare ausgelöst, davon 4.269 in Deutschland. Zum einen könnten Clips zur Befestigung der Bauteile nicht richtig gesetzt worden sein. „Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass Leitungsstränge im Bereich des Kopfairbags fehlerhaft verlegt worden sind“, erklärte ein Sprecher der Nutzfahrzeugsparte auf Anfrage.

Im Falle einer Airbagauslösung könne es zu einer verminderten Schutzwirkung, im Falle der fehlerhaft verlegten Dachleitungsstränge zu „diversen Funktionsstörungen“ kommen, hieß es weiter. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) nennt hier beispielhaft ein mögliches Liegenbleiben des Fahrzeugs und auch eine erhöhte Brandgefahr. Die beiden Mängel sind beim T7 aus den Fertigungszeiträumen September 2021 bis März (Clips) bzw. Mai (Leitung) dieses Jahres möglich.

Maßnahme dauert etwa vier Stunden

Die Vertragsbetriebe demontieren bei den VW-Bussen den Formhimmel und überprüfen, ob alle Befestigungsclips richtig verbaut wurden. „Weiterhin wird bei demontiertem Formhimmel die Leitungsverlegung überprüft und der Leitungssatz mit zusätzlichem Vliesklebeband im Bereich der Halterposition geschützt“, kündigte der Sprecher an. Für die Maßnahme mit dem internen Aktionscode „69DP“ seien etwa vier Stunden eingeplant.

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