Loco-Soft digitalisiert Buchhaltung

DMS-Update spart durch das digitale Einlesen von Kontoauszügen Zeit

| Autor: Julia Mauritz

Loco-Soft hat sich die Digitalisierung der Buchhaltung auf die Fahne geschrieben.
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Loco-Soft hat sich die Digitalisierung der Buchhaltung auf die Fahne geschrieben. (Bild: Loco-Soft)

Mit dem neuen, kostenfreien Programm-Update seines Dealer-Management-Systems Loco-Soft treibt der Lindlaer Softwareanbieter die Digitalisierung der Buchhaltung voran: Kontoauszüge der Banken lassen sich jetzt elektronisch übernehmen. Das neue Programm 328 liest die elektronischen Kontoauszüge im CAMT52 oder 53-XML-Format zunächst ein. Anschließend werden diese Buchungen direkt in den Buchungsstapel übernommen. Zum automatischen Finden der Personen- und Sachkonten gibt es eine Vielzahl von Einstellmöglichkeiten.

So lassen sich anhand diverser Beleginformationen unter anderem individuelle Buchungstexte erstellen. Wiederkehrende Geschäftsvorfälle erkennt Loco-Soft schon nach kurzer Zeit automatisch. Daraus wird in der Finanzbuchhaltung automatisch gebucht.

Je nach Größe des Betriebes spart das digitale Einlesen der Kontoauszüge mit dem anschließenden automatischen Verbuchen nach Aussage von Loco-Soft-Geschäftsführer Ralf Koke mehrere Stunden Zeit: „Bei der Digitalisierung der Buchhaltung gibt es noch jede Menge Potenzial zur Rationalisierung“, unterstreicht er.

Automatischer Auszifferungslauf

So werden jetzt kleinere Differenzbeträge aus Skonti, erlassene Mahngebühren oder Rundungsdifferenzen über den neuen Ausbuchungslauf selektiert. Mögliche Restbeträge werden in roter Schrift dargestellt. Die betreffenden Konten können über den automatischen Auszifferungslauf anschließend sauber ausgebucht werden. Weiterhin ist es jetzt möglich, separate Fibu-Einzelbuchungen für durchlaufende Posten in Ausgangsrechnungen vorzunehmen. Bei Bestandskonten für Fremdleistungen und Konten für Hauptuntersuchungs- und/oder Zulassungs-Gebühren ist ein Ausziffern der Einzelpositionen sinnvoll. Hat eine Ausgangsrechnung mehrere durchlaufenden Posten, werden diese von den meisten Anbietern in der systemerstellten Buchung normalerweise zu einer Buchungszeile zusammengefasst. Das macht ein Ausziffern gegen die entsprechende Eingangsrechnung schwierig. Der Loco-Soft-Anwender kann jetzt entscheiden, ob er eine separate FiBu-Einzelbuchung erzeugen möchte.

Ausgangs- und Stornorechnung lassen sich jetzt unter dem Aspekt zusätzlicher Datensicherheit über eine Archivierungssoftware sichern. Dazu wird ein PDF-Dokument erstellt und automatisch in einem Wunschverzeichnis archiviert, zum Beispiel auf dem Server des Anwenders oder in einer Cloud.

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