Lohse & Krause: Erster Betrieb gerettet
Der Audi-Standort des insolventen Autohauses Lohse & Krause in Kaltenkirchen ist an eine Auffanggesellschaft des ehemaligen Lohse & Krause-Geschäftsführers Thomas Krause verkauft worden.
Der Audi-Standort des insolventen Autohauses Lohse & Krause in Kaltenkirchen geht an eine Auffanggesellschaft des ehemaligen Lohse & Krause-Geschäftsführers Thomas Krause. Insolvenzverwalter Dominik Montag gab den Verkauf am Donnerstag in einer Presseerklärung bekannt. Demnach können alle 22 Mitarbeiter in der neuen Thomas Krause GmbH weiter beschäftigt werden.
Der Betrieb wird auch künftig am bisherigen Standort in der Kieler Straße in Kaltenkirchen als Audi-Service-Partner weitergeführt. Der Service-Vertrag mit dem Hersteller, der während der Insolvenz unterbrochen war, wird dazu wieder aktiviert.
Neben Service auch Vermittlung
„Für Unternehmen unserer Größenordnung rechnen sich Händlerverträge mit den Herstellern kaum noch“, sagte Geschäftsführer Thomas Krause. „Als Audi Service-Partner sind wir dagegen wirtschaftlich gut aufgestellt und können unseren Kunden trotzdem ein umfassendes Angebot bieten.“ Dazu gehören neben sämtlichen Audi-Serviceleistungen auch die Vermittlung von Audi-Neufahrzeugen und Gebrauchtwagen. Der Karosserie-Fachbetrieb ist für alle Fabrikate offen.
Unterdessen verhandelt Insolvenzverwalter Montag weiter mit der Kath-Gruppe Rendsburg als Interessenten für die Übernahme der VW-Sparte mit noch rund 80 Mitarbeitern. „Die Verhandlungen sind in einem weit fortgeschrittenen Stadium und wir sind sehr zuversichtlich, auch für diesen Teil der Lohse & Krause GmbH zeitnah eine Lösung zu finden“, sagte er.
Das Autohaus Lohse & Krause vertreibt Fahrzeuge der Marken VW, Audi und Skoda und hatte am 30. November 2009 Insolvenz angemeldet.
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