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Mazda-Händler verdienen ordentlich

| Autor: Julia Mauritz

Der Leverkusener Importeur stellt zum sechsten Jahr in Folge eine Umsatzrendite von mehr als zwei Prozent in Aussicht. Auch für 2019 gibt es sich in Sachen Ertragschancen optimistisch.

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Die Ertragssituation im Mazda-Handel ist stabil.
Die Ertragssituation im Mazda-Handel ist stabil.
(Bild: Mazda)

Die aktuell 440 deutschen Mazda-Händler werden 2018 wohl zum sechsten Mal in Folge eine durchschnittliche Umsatzrendite von mehr als zwei Prozent erwirtschaften: Bis Ende Oktober 2018 belief sich die im Rahmen des Mazda-Betriebsvergleichs ermittelte Zahl einer Pressemitteilung des Leverkusener Importeurs zufolge auf 2,1 Prozent.

Zu diesem positiven Ergebnis beigetragen haben laut Mazda mehrere Faktoren: Allen voran nennt das Unternehmen einen im Vorjahresvergleich um zwei Prozent gestiegenen Gesamtumsatz und stabile Neuwagenumsätze. Im vergangenen Jahr wurden hierzulande 67.387 Mazda-Pkw neu auf die Straße gebracht – das entspricht einem Marktanteil von zwei Prozent. 2017 waren es mit 67.262 Neuzulassungen fast genauso viele Fahrzeuge.

Auch für die Zukunft stellt Mazda Deutschland den deutschen Händlern guten Ertragschancen in Aussicht: Zum einen steige der zugelassene Fahrzeugbestand weiter an, und zum anderen biete die Restrukturierung des Servicenetzes zusätzliches Umsatzpotenzial. Auch die Neuzulassungen sollen vor allem im Zuge der Einführung des neuen Mazda 3 in Richtung 70.000 Einheiten steigen.

Die deutschen Mazda-Händler scheinen die positiven Erwartungen des Leverkusener zu teilen: Sie investieren 2019 kräftig in Neubau-Projekte: Schon zum jetzigen Zeitpunkt sind es rund 30 Millionen Euro.

Händlernetz ist gewachsen

Im vergangenen Jahr hatten die deutschen Mazda-Partner rund 60 Millionen Euro in den Servicebereich investiert, um einen neuen Servicevertrag zu erhalten. Über ein Drittel der Mazda-Betriebe hat nach Angaben des Leverkusener Importeurs seine Werkstattkapazitäten und Ausstellungsräume erweitert oder eine Direktannahme gebaut.

Gewachsen ist das Mazda-Händlernetz im vergangenen Jahr um vier neue Standorte: Dem neugebauten Autohaus des Bornheimer Handelsbetriebs TLS, den aufwändig modernisierten Autohäuser Hartmann in Münster und Schiermeier in Osnabrück sowie den durch das Autohaus Kummich übernommenen Standort in Nürnberg.

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 Julia Mauritz

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