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Schiermeier nimmt Mazda dazu

| Autor: Christoph Seyerlein

Laut Mazda Deutschland sind die deutschen Händler des Fabrikats derzeit so investitionsfreudig wie selten zuvor. Neben CI-konformen Modernisierungen tragen ganz neue Standorte zu der Entwicklung bei. Jüngstes Mitglied der Mazda-Familie ist das Autohaus Schiermeier.

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Das Autohaus Schiermeier ist künftig der Mazda-Ansprechpartner in Osnabrück.
Das Autohaus Schiermeier ist künftig der Mazda-Ansprechpartner in Osnabrück.
(Bild: Mazda)

Mazda Deutschland zeigt sich zufrieden mit der Entwicklung seines Händlernetzes. Wie der Importeur am Montag in einer Mitteilung schrieb, registriert er bei den Händlern derzeit ein hohes Investitionsvolumen. Das Unternehmen wertet das als Vertrauensbeweis der Vertragspartner. Nicht vergessen werden darf allerdings, dass Mazda seinen Händlern ab dem Jahr 2016 eine neue Außen- und Innen-CI verpflichtend auferlegt hat, was naturgemäß hohe Investitionen auslöste.

In den letzten Jahren hätten Mazda-Händler über 60 Millionen Euro in Neubauten und Modernisierungen gesteckt, vermeldet nun der Importeur. Dahinter stecken neben neuen Ausstellungsräumen allerdings auch erweiterte Werkstattkapazitäten, die nötig werden angesichts des Absatzwachstums der Marke. Für 2019 sind laut Mazda weitere Investitionen von rund 30 Millionen Euro im Netz angekündigt. „Das könnte ein neuer Rekordwert in der über vierzigjährigen Geschichte von Mazda in Deutschland werden“, heißt es in der Mitteilung.

Damit nimmt das Netz weiter neue Formen an, allein im Jahr 2018 sind drei neue Mazda-Standorte hinzugekommen. Die Autohausgruppe TLS vertreibt die Marke seit diesem Sommer in Bornheim bei Bonn, in Münster ist mittlerweile das Autohaus Hartmann mit Mazda aktiv.

Neuer Standort in Osnabrück

Jüngstes Mitglied ist nun das Autohaus Schiermeier in Osnabrück. Der traditionsreiche Händler präsentiert in der Pagenstecherstraße künftig in seinem 460 Quadratmeter großen Showroom die Mazda-Modelle. Felix Gebhart, Leiter Netzstrategie bei Mazda, sagte dazu: „Wir haben vollstes Vertrauen, mit dem Autohaus Schiermeier einen sehr kompetenten Partner für den Markt Osnabrück gefunden zu haben.“

Knut Knüppe, Geschäftsführer des Autohauses Schiermeier, begründete seine Entscheidung für die japanische Marke wie folgt: „Wir sehen für die Marke Mazda aufgrund des herausragenden Designs und der innovativen Skyactiv-Technologien ein großes Potenzial. Dass Mazda mit der angekündigten Skyactiv-X Technologie sowie den geplanten Elektro- und Hybrid-Fahrzeugen nicht stehen bleibt, schafft zusätzlich Vertrauen für eine erfolgreiche Zukunft.“

Das Autohaus Schiermeier besteht seit 1907 und wird in vierter Generation von Knut und Arnd Knüppe geführt. An den vier Standorten in Osnabrück, Ibbenbüren, Bramsche und Rheine vertreibt das Unternehmen bisher rund 800 Neuwagen und 2.000 Gebrauchtwagen der Marken Opel, Ford, Honda und Fiat Professional im Jahr. Zu den Zielen mit Mazda war nichts zu erfahren.

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