Rückruf Mehrere Assistenzsysteme beim Cupra Formentor müssen aktiviert werden

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Viktoria Hahn

Fast 2.200 Exemplare des neuen Crossovers der Seat-Tochtermarke benötigen weltweit eine nachträgliche Konfiguration verschiedener Assistenten. Es ist der erste Rückruf für das Modell.

In Deutschland steht ein Update für 1.245 Einheiten des Cupra Formentor auf dem Programm.
In Deutschland steht ein Update für 1.245 Einheiten des Cupra Formentor auf dem Programm.
(Bild: Auto-Medienportal.Net/Seat)

Für das erste eigenständige Modell der Seat-Tochtermarke Cupra gibt es bereits einen Rückruf. Bis einschließlich 16. November 2020 gebaute Exemplare des Formentor benötigen eine nachträgliche Aktivierung verschiedener Assistenzsysteme. Der Notbremshelfer „Front Assist”, vom VW-Konzern offiziell als „Umfeldbeobachtungssystem” bezeichnet, sei bei 2.165 Exemplaren des Crossovers nicht richtig konfiguriert, bestätigte ein Sprecher auf Anfrage.

Die Fußgänger- und Radfahrererkennung, sowie der Ausweich- und Abbiegeassistent seien somit nicht freigeschaltet. Die Aktivierung dauert seinen Worten zufolge in der Vertragswerkstatt etwa zwei Stunden. Anschließend wird der Bordmappe ein Nachweis der Durchführung unter dem Aktionscode „91BG” hinzugefügt. In Deutschland steht das Update für 1.245 Einheiten auf dem Programm.

Unfälle aufgrund des Fehlers sind den Spaniern keine bekannt. Der Fehler sei bei internen Qualitätskontrollen auffällig geworden, so der Sprecher abschließend.

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Freier Journalist