VDIK MG Motor tritt dem Importeursverband bei

Autor Andreas Grimm

Der VDIK hat für neu startende Importeure in Deutschland hohe Anziehungskraft. Binnen weniger Wochen hat der Verband zwei Mitglieder dazugewonnen. Die Neulinge schätzen die Expertise des Verbands.

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Der chinesisch-britische Hersteller MG tritt dem deutschen Importeursverband VDIK bei.
Der chinesisch-britische Hersteller MG tritt dem deutschen Importeursverband VDIK bei.
(Bild: Grimm/»kfz-betrieb«)

Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller wächst weiter. Nachdem erst vor wenigen Wochen der vietnamesische Hersteller Vinfast, der hierzulande noch gar keine Autos verkauft, in die Interessenvertretung der Importeure eingetreten war, erweitert nun der chinesisch-britische Autobauer MG Motor den Mitgliederkreis. Wie der Verband mitteilte, vertritt er nach der kürzlich erfolgten Aufnahme nun in Deutschland 39 Marken von Pkw- und Nutzfahrzeugherstellern aus 13 Ländern.

MG ist VDIK-Angaben zufolge inzwischen mit drei elektrischen Pkw-Modellen an etwa 100 Standorten auf dem deutschen Markt präsent. „Mit unserer Mitgliedschaft im VDIK unterstreichen wir unser Ziel, als Marke für Elektroautos in Deutschland und Europa Fuß zu fassen“, begründet der MG-Chef für die DACH-Märkte, Jan Oehmicke, den Eintritt in den Verband. Zudem sei MG gekommen, um zu bleiben, dafür wolle das Unternehmen von der Expertise des VDIK profitieren. Muttergesellschaft von MG Motor ist SAIC Motor (Shanghai Automobile Industry Corporation).

VDIK-Präsident Reinhard Zirpel begrüßte den Schritt. Man nehme ein weiteres Unternehmen auf, das ausschließlich elektrifizierte Fahrzeuge anbietet. „Unsere Mitgliedsunternehmen haben früh Elektrofahrzeuge auf den Markt gebracht und sind damit sehr erfolgreich“, sagte er. MG Motor werde dieses Profil weiter schärfen.“ Fahrzeuge mit alternativen Antrieben und Elektrofahrzeuge seien in Deutschland auch dank des Angebots der internationalen Hersteller gut verfügbar.

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