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Mitsubishi: Start-Stopp-System schwächelt bei 366.000 Autos

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Yvonne Simon

Die Mitsubishi-Modelle Space Star, Lancer, Outlander und ASX benötigen ein Softwareupdate, weil das Fahrzeug an der Ampel stehen bleiben könnte. Allein in Deutschland sind 97.000 Einheiten betroffen.

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Der Space Star ist eines der vom aktuellen Mitsubishi-Rückruf betroffenen Modelle.
Der Space Star ist eines der vom aktuellen Mitsubishi-Rückruf betroffenen Modelle.
(Foto: Mitsubishi)

Das Start-Stopp-System in diversen Mitsubishi-Modellen hat bei den Japanern einen großen Rückruf ausgelöst. Die im Space Star, Lancer, Outlander und ASX „Auto Stop & Go“ (AS&G) genannte Spritspareinrichtung könnte im ungünstigsten Fall den Motor nicht mehr starten.

Wie aus diversen Behördenmitteilungen hervorgeht, liegt dies an einer fehlerhaften Programmierung der Motorsteuereinheit. Sie erkennt dadurch nicht mehr zuverlässig den Ladezustand der Batterie. So könnte trotz leerem Stromspeicher der Motor bei Halt des Fahrzeugs ausgehen und dann nicht mehr anspringen.

Weltweit benötigen daher nach unserer Information etwa 366.000 Einheiten ein Softwareupdate. Knapp 97.000 Exemplare sind in Deutschland registriert. Die Fahrzeuge mit dem potenziell fehlerhaften AS&G-System liefen zwischen 1. Juni 2010 und 26. Juli 2018 vom Band. Die exakten Modelljahre und -codes lauten:

  • Space Star (A03A, A05A): 2013-2018
  • ASX (GA1W): 2011-2018
  • Outlander (GF7W): 2013-2018
  • Lancer (CY1A, CY6A, CX1A, CX6A): 2011-2017

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Über den Autor

 Niko Ganzer

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Freier Journalist