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Mobilitätssparte ist größter Wachstumstreiber des TÜV Nord

Autor: Christoph Seyerlein

2018 war für den TÜV Nord ein erfolgreiches Jahr – nicht zuletzt wegen einer starken Mobilitätssparte. In den Fokus rückt für den Konzern aber immer stärker auch das Thema IT-Sicherheit.

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(Bild: TÜV Nord)

Der TÜV Nord hat ein erfolgreiches Jahr 2018 hinter sich. Wie der Konzern am Donnerstag mitteilte, konnte er sowohl Umsatz als auch Gewinn im vergangenen Jahr steigern. Zurückzuführen ist das nicht zuletzt auf die starke Mobilitätssparte.

Der Gesamtkonzern erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von knapp 1,23 Milliarden Euro (+3,8 %). Das Betriebsergebnis (Ebit) wuchs auf 80,2 Millionen Euro an (Vorjahr: 77,5 Mio. Euro), die Umsatzrendite betrug 6,5 Prozent. Für den TÜV Nord arbeiten laut der Bilanz 10.780 Beschäftigte, das sind 241 mehr als ein Jahr zuvor.

Das größte Wachstum erzielte 2018 der Geschäftsbereich Mobilität. Dort stieg der Umsatz um 6,6 Prozent auf 390,5 Millionen Euro. Verantwortlich dafür waren dem Unternehmen zufolge unter anderem Zuwächse bei den Fahrzeugdienstleistungen an den bundesweit 200 TÜV-Stationen und den 15.000 Partnerbetrieben. Finanzvorstand Jürgen Himmelsbach kündigte am Donnerstag weitere Investitionen in neue Prüftechnologien an.

Ein großes Thema beim TÜV Nord ist derzeit auch IT-Sicherheit. Der Vorstandsvorsitzende Dirk Stenkamp sagte bei der Bilanzpressekonferenz in Hannover: „Mit der digitalen Vernetzung aller Lebensbereiche rückt die IT-Sicherheit immer weiter in den Fokus unserer Tätigkeiten.“ Dabei will der Konzern verschiedene Branchen unterstützen. „Wir sorgen dafür, dass Industrieroboter, selbstfahrende Autos und die Stromversorgung sicher funktionieren und gegen Cyberangriffe gehärtet sind“, so Stenkamp.

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 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«