Neuer BMW 3er: Länger, leichter, Laserlicht

Autor: Andreas Wehner

BMW will mit dem neuen 3er ein Ausrufezeichen in der Mittelklasse setzen. Die siebte Generation war auf der Pariser Automesse erstmals zu sehen und rollt im März 2019 zu den Händlern.

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Der neue BMW 3er ist ab 37.850 Euro bestellbar.
Der neue BMW 3er ist ab 37.850 Euro bestellbar.
(Bild: BMW)

Als „Herz der Marke“ bezeichnet BMW seine 3er-Baureihe. Jetzt bringen die Münchner die siebte Generation an den Start. Die neue 3er-Limousine feierte ihre Premiere auf der Automesse in Paris und kommt am 9. März 2019 auf den Markt. Die Preisliste beginnt bei 37.850 Euro.

Optisch haben die Designer den 3er behutsam verändert: Die Niere ist etwas größer und wirkt durch die breitere Einfassung massiver. Insgesamt zeigt der Neue im Vergleich zum Vorgänger ein bisschen mehr Muskeln. Das Modell ist in der Länge um 7,6 und in der Breite um 1,6 Zentimeter gewachsen. Gleichzeitig verlängerten die Entwickler den Radstand im Vergleich zum vorherigen Modell um 4,1 Zentimeter, was sowohl dem Platz als auch dem Fahrverhalten zu Gute kommen dürfte.

BMW 3er: Länger, leichter, Laserlicht
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Die serienmäßigen LED-Scheinwerfer sind kantiger als beim Vorgänger und können auf Wunsch mit Laserlicht aufgepimpt werden. BMW verspricht dann ein blendfreies Fernlicht und eine Reichweite von 530 Metern.

Das Gesamtgewicht des neuen 3ers fällt je nach Modellvariante und ausstattungsbereinigt um bis zu 55 Kilogramm niedriger aus als in der Vorgängergeneration. Erstmals setzt BMW hubabhängige Dämpfer ein, deren Kraft in Abhängigkeit vom Federweg geregelt wird. Das soll zu einer spürbaren Beruhigung des Aufbaus beim Schwingungsausgleich auf unebenen Fahrbahnen und in dynamisch durchfahrenen Kurven beitragen.

Zum Marktstart bietet BMW fünf Motorvarianten an. Als Top-Aggregat fungiert zunächst der 330d mit einem 195 kW/265 PS starken Sechszylinder-Diesel. Zudem gibt es zwei Vierzylinder-Selbstzünder mit 110 kW/150 PS (318d) und 140 kW/190 PS (320d). Letzterer ist zudem wahlweise mit Allradantrieb bestellbar. Darüber hinaus hat BMW zwei Vierzylinder-Benziner mit 135 kW/184 PS (320i) und 190kW/258 PS (330i) im Programm.

Plug-in-Hybrid startet im Sommer

Für den Sommer hat BMW zudem die Plug-in-Hybrid-Variante 330e angekündigt, die über eine Systemleistung von 185 kW verfügen soll. In einem so genannten „Xtra-Boost“-Modus sollen bis zu 215 kW möglich sein. Ebenfalls im Sommer folgt mit dem M340i das vorläufige Topmodell. Der verbaute Reihensechzylinder-Ottomotor entwickelt eine Leistung von 275 kW/374 PS und bietet ein maximales Drehmoment von 500 Nm. Allradantrieb und Sportdifferenzial unterstreichen die sportlichen Ambitionen des Modells.

Während die beiden kleinen Diesel als Sechs-Gang-Schalter kommen, sind alle anderen Modellvarianten mit einer achtstufigen Automatik gekoppelt, die je nach Ausstattung per Schaltwippen manuell bedient werden kann und auf Daten aus dem Navigationssystem oder von Radarsensoren zurückgreift, um die Schaltvorgänge intelligent anzupassen.

Zur Serienausstattung gehört ein Spurverlassenswarner sowie ein City-Notbrems-Assistent. Optional gibt es unter anderem eine aktive Geschwindigkeitsregelung mit Stop&Go-Funktion, Spurwechsel-, Heckkollisions- und Querverkehrswarner. Der „Driving Assistant Professional“ bietet als Komplettpaket auch einen Lenk- und Spurführungsassistenten. Verschiedene Einparkhilfen bis hin zum automatischen Parkassistenten sind ebenfalls bestellbar.

Die Instrumenteneinheit ist auf Wunsch volldigital und individualisierbar, zur Bedienung von Fahrzeugfunktionen und Infotainment bietet BMW seinen neuen Sprachassistenten an.

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 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«