Neuer Gesellschafter bei Mercedes-Bald

Hajdari soll voraussichtlich Gesamtverantwortlicher werden

| Autor: Stephan Richter

Mentor Hajdari kam 2004 als Neuwagenverkäufer zur Bald AG.
Mentor Hajdari kam 2004 als Neuwagenverkäufer zur Bald AG. (Foto: Bald)

Mentor Hajdari, bisher Verkaufsleiter Pkw der Bald AG, wird neuer Mitgesellschafter und steigt zum Vorstand Vertrieb Pkw auf. Er folge damit auf Hans-Hinrich Schulz, heißt es in einer Unternehmensmeldung. Dieser übertrug Ende Mai seine Gesellschafteranteile vollständig an die MM Holding GmbH aus Wenden, bei der Hajdari als Mitgesellschafter und Geschäftsführer tätig ist. Vorstandsvorsitzender der Bald AG bleibt Harald Gayk.

Die MM Holding wurde von den beiden Gesellschaftern Mentor Hajdari und Martin Häner ausschließlich zu dem Zweck gegründet, die erworbenen Anteile an der Bald AG zu halten. Sie ist laut Aussage der Mercedes-Autohausgruppe operativ nicht tätig. Der Steuerberater Martin Häner sei bereits stiller Gesellschafter anderer Unternehmen und werde auch bei Bald nicht in Erscheinung treten.

„Besonders gefreut hat mich die positive Rückmeldung der Mercedes-Benz Vertriebsorganisation Deutschland der Daimler AG, die sehr schnell den Wechsel bestätigt hat“, so Mentor Hajdari. Der 34-Jährige kam 2004 als Neuwagenverkäufer zur Bald AG und ist seit 2009 Neuwagen-Verkaufsleiter. In seiner neuen Position als Gesellschafter wird Mentor Hajadri auch weiterhin zu 100 Prozent den gesamten Pkw-Vertrieb verantworten.

Nachfolge frühzeitig geregelt

„Auch unsere Kunden und Geschäftspartner in der Region haben diese lokale Lösung nachhaltig begrüßt“, sagt Harald Gayk, der seit Anfang 2011 die Gesamtverantwortung trägt und nun den Vorstandsvorsitz übernimmt. „Die Aufgaben von Mentor Hajadri sind und bleiben unverändert. Es ist angedacht, ihn in den nächsten Jahren so weiterzuentwickeln, dass er meine Nachfolge als Gesamtverantwortlicher antreten kann“, erklärte Harald Gayk auf Nachfrage von »kfz-betrieb ONLINE«.

Sein Vorgänger Hans-Hinrich Schulz war Hauptgesellschafter der Schulz AG aus Verden, die Mitte April Insolvenz anmelden musste. Der Gesellschafterwechsel gehe laut Gayk aber nur indirekt auf diese Insolvenz zurück, denn die Unternehmen hätten keine Berührungspunkte. Die Verbindung habe nur in der Person von Hans-Hinrich Schulz als Gesellschafter bestanden. Dieser habe sich bereits vor der Insolvenz der Schulz AG so positioniert, dass er sich von allen Beteiligungen im Kfz-Bereich trennen könne. Deshalb sei der Gesellschafterwechsel laut Gayk absehbar gewesen.

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