Neues Wartungskonzept: VW-Fahrer sollen seltener in die Werkstatt

Marke startet neues Wartungskonzept

| Autor: Christoph Seyerlein

Neue VW-Modelle sollen seltener in die Werkstatt müssen.
Neue VW-Modelle sollen seltener in die Werkstatt müssen. (Bild: Jan Rosenow)

Seit Donnerstag ist der Golf 8 im Verkauf. Mit ihm rollt VW auch ein neues Wartungskonzept aus. Ziel soll es sein, „unsere Kunden seltener in die Werkstätten“ zu bitten, wie Achim Schaible, Leiter After Sales & Händlernetzwerk, mitteilte. Im Laufe des Jahres 2020 will VW das Konzept sukzessive auf Modelle ausweiten, die komplett neu sind, ein Facelift erhalten oder bei denen Mitte des Jahres der Modelljahreswechsel ansteht. Mit einer Ausnahme: Für seine Elektro-Hoffnung ID 3 und die geplanten weiteren Modelle der ID-Familie will VW ein eigenes Servicekonzept rechtzeitig zum Marktstart Mitte 2020 präsentieren.

Bei VW gibt es bislang verschiedene Vorgehensweisen in Sachen Serviceintervalle: Es gibt feste und flexible Varianten, kleine und große Inspektionen. Für den VW Golf 7 bedeutet das beispielsweise:

Maßgebend ist dabei immer, welchen Wert (Monats- oder Kilometerlimit) das Auto zuerst erreicht. Andere Modelle wie beispielsweise der Up werden bislang nur mit fixen 15.000-Kilometer-Wartungsintervallen ausgeliefert Jenes System will VW künftig einfacher gestalten, „da es bei Kunden immer mal wieder für Verwirrung gesorgt hat, welche Inspektion gerade nötig ist“, wie ein VW-Sprecher sagte.

Die Zukunft heißt „Standardinspektion“

In Zukunft wollen die Wolfsburger nicht mehr zwischen kleiner und großer Inspektion unterscheiden, stattdessen gibt es nur noch eine „Standardinspektion“. Sie soll in Europa nach 24 Monaten oder 30.000 Kilometern fällig sein. Schaible dazu: „Wir vereinfachen so das Wartungskonzept deutlich und machen es transparenter für unsere Kunden und Partner.“

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