Neustart beim Autohaus Fritz Schillinger

Redakteur: Andreas Wehner

Die neuen Besitzer wollen das insolvente Unternehmen aus dem baden-württembergischen Lahr in einer neuen Gesellschaft weiterführen.

Das insolvente Autohaus Fritz Schillinger im baden-württembergischen Lahr hat neue Besitzer. Wie Insolvenzverwalter Stefano Buck von der Rechtsanwaltskanzlei Schultze & Braun mitteilte, übernehmen zum 1. Januar 2009 Rainer und Manfred Wölfle zusammen mit dem Offenburger Ford Händler Ernst+König die Regie. Die Wölfle-Brüder waren bis vor kurzem in der Bodenseeregion als BMW-Händler aktiv.

Die neuen Eigner führen das Autohaus den Angaben zufolge unter einer neuen Gesellschaft. Man wolle außerdem, die Zahl der Mitarbeiter wieder aufzustocken. Insolvenzverwalter Buck hatte den Betrieb zuletzt nur noch mit einer Kernmannschaft von acht Mitarbeitern aufrecht erhalten.

Das Autohaus Schillinger verkaufte zuletzt die Marken Opel, Saab, Lotus, Maserati, Chevrolet, Cadillac, Corvette und Hummer. Das Unternehmen hatte am 4. Januar 2008 einen Insolvenzantrag gestellt. Das 1929 gegründete Autohaus war bis dahin in Familienhand. Der bisherige Geschäftsführer Fritz Schillinger werde auch weiterhin den Brüdern Wölfle zur Seite stehen, heißt es in der Mitteilung.

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