Nfz-Unfallinstandsetzung: Ein Metier mit Zukunft

Autor / Redakteur: Bernd Reich/Stefan Dietz / Stefan Dietz

Der Anteil von Nutzfahrzeugen auf den Straßen nimmt stetig zu – somit steigt auch die Zahl von Unfällen. Diese Unfallschäden bei den hochpreisigen Nutzfahrzeugen instand zu setzen, ist in den meisten Fällen rentabel.

Fahrerhausrichtsystem mit verlängertem Richtturm auf den HD-Korek-Schienen.
Fahrerhausrichtsystem mit verlängertem Richtturm auf den HD-Korek-Schienen.
(Bild: Reich)

Unfälle, an denen Nutzfahrzeuge beteiligt sind, werden immer häufiger. Das birgt für Werkstätten gute Chancen, zusätzliche Umsätze zu tätigen. Jedoch fürchten sich viele Unternehmen vor den aufwendigen Richt- und Reparaturarbeiten – insbesondere, wenn es in den Bereich des Nutzfahrzeugrahmens geht. Dabei ist die Bergung eines auf der Seite liegenden Lkws häufig schwieriger als die anschließende Richtarbeit. Diese muss die Werkstatt so effizient wie möglich durchführen. Denn Zeit spielt bei der Instandsetzung eines Nutzfahrzeugs eine große Rolle; es muss so schnell wie möglich wieder auf die Straße, damit der Schaden durch Ausfallzeiten so gering wie möglich bleibt. Moderne Richtsysteme wie von Blackhawk und Josam Richttechnik helfen der Werkstatt, den Instandsetzungsprozess zu beschleunigen.

Bereits seit 2010 bietet Blackhawk seinen Bodenverankerungsrahmen Korek in der HD-Ausführung für Nutzfahrzeuge an. Der Richtrahmen sitzt fest im Boden einer Werkstatt und ist über einen stabilen Unterbau aus Stahlträgern mit dem Fundament verbunden, um hohe Kräfte aufzunehmen. Der Rahmen kann je nach Bedarf zwischen acht und 20 Meter lang sein. Die Breite beträgt immer 6,3 Meter. Der Vorteil des Korek-Systems ist sein modularer Aufbau: Jede Werkstatt kann ihren Arbeitsplatz völlig variabel gestalten.