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Nissan-Geschäfte laufen weltweit schlecht

Autor / Redakteur: dpa / Andreas Grimm

Für Nissan läuft es nicht. Die Verkäufe des krisengeschüttelten Autobauers sind weltweit schleppend. Das schlägt sich nun in der Bilanz der ersten drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres nieder.

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(Foto: Nissan)

Der japanische Renault-Partner Nissan hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres in Folge schwacher Verkäufe einen Gewinneinbruch verzeichnet. Wie der vom Skandal um den angeklagten und in den Libanon geflohenen Ex-Chef Carlos Ghosn erschütterte Konzern am Donnerstag bekanntgab, schrumpfte der Nettogewinn in den ersten neun Monaten des bis zum 31. März laufenden Geschäftsjahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 87,6 Prozent auf nur noch 39,27 Milliarden Yen (327,5 Mio. Euro).

Echte Besserung ist nicht in Sicht. Für das gesamte Geschäftsjahr kappte der Autobauer ebenfalls seine Prognose und geht jetzt von einem Reingewinn von rund 550 Millionen Euro aus. Zuvor hatte Nissan noch einen Erlös von 920 Millionen Euro erwartet.

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Europa ist bei den rückläufigen Verkäufen keine Ausnahme. In den Ländern der EU und der Efta sank der Nissan-Absatz im Vorjahr um 19,6 Prozent. Mit dem Austritt der Briten aus der EU liegt zudem die Nissan-Fabrik Sunderland außerhalb des Binnenmarkts. In Deutschland ist der Nissan-Marktanteil im vergangenen Jahr auf 1,1 Prozent gesunken.

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