Opel-Boss Michael Lohscheller wird PSA-Vorstand

Autor / Redakteur: dpa / Andreas Grimm

Michael Lohscheller bekommt mehr zu tun. Neben seinen Führungsaufgaben in Rüsselsheim, wird der Opel-Chef künftig auch Aufgaben auf Konzernebene bekommen.

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Opel-Chef Michael Lohscheller rückt in den Vorstand des Mutterkonzerns PSA auf.
Opel-Chef Michael Lohscheller rückt in den Vorstand des Mutterkonzerns PSA auf.
(Bild: PSA)

Die Integration von Opel in den PSA-Konzern schlägt sich nun im Vorstand des Konzerns nieder. Am Dienstag hat der PSA-Aufsichtsrat Opel-Chef Michael Lohscheller mit Wirkung zum 1. September in das Führungsgremium berufen. Er ist der erste Deutsche, der in den PSA-Vorstand einzieht. Der 50-Jährige folgt auf Jean-Christophe Quémard, der Direktor Mittlerer Osten & Afrika bleibt und auch im erweiterten Vorstand des Konzerns weiter mitwirken wird. Diesem „Executive Committee“ hatte auch Lohscheller bereits angehört

Die Berufung von Michael Lohscheller in den Vorstand zeige die Bedeutung der Integration von Opel/Vauxhall in die Groupe PSA und der Internationalisierung des Top-Managements, heißt es in einer Pressemitteilung. Vorerst bleibt Lohscheller bis Anfang April 2021 im Vorstand. Dann endet die Amtszeit des Vorstands unter Führung von Carlos Tavares.

Lohscheller ist seit 2017 Vorstandschef der Opel Automobile GmbH. Zuvor war er für die Finanzen des Autobauers verantwortlich. Bevor er im September 2012 zu Opel stieß, war er Executive Vice President und CFO der Volkswagen Group of America. In dieser Zeit sanierte er die Volkswagenkonzerntochter. Während seiner mehr als 20-jährigen Tätigkeit für verschiedene Automobilhersteller verantwortete Lohscheller unterschiedliche Bereiche, neben den Finanzen auch Marketing Vertrieb und Logistik.

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