Zweiradgeschäft
Open Points warten auf „hungrige Partner“
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Die japanische Marke Yamaha sucht Händler – und spricht dabei auch Kfz-Betriebe an, die sich ein Zusatzgeschäft aufbauen wollen. Doch ein Selbstläufer ist das Zweiradbusiness nicht.
Der Zweiradmarkt ist einer der Profiteure der Coronakrise: Als infektionssicheres Spaßgerät fand das Motorrad in den letzten beiden Jahren viele neue Anhänger. Und noch ein zweiter Anlass sorgte in einem bestimmten Marktsegment für einen Boom: Seit Ende 2019 dürfen Autofahrer unter bestimmten Voraussetzungen Zweiräder bis 125 Kubikzentimeter fahren. Deshalb interessieren sich auch immer mehr Autohändler für das Geschäft mit Motorrädern und -rollern und übernehmen entweder eingeführte Zweiradbetriebe (wie Feser-Graf und Weeber) oder holen sich Motorradfabrikate ins Haus (wie Ramsperger).
Doch auch manche Motorradhersteller entdecken den Autohandel zunehmend als neuen Absatzkanal, denn bei ihnen wächst der Wunsch nach einem exklusivem Umfeld für die Vermarktung ihrer Produkte. Motorräder sollen ebenso attraktiv und markenspezifisch präsentiert werden wie Autos. Doch viele kleine Motorradbetriebe können (oder wollen) die damit verbundenen Standards nicht stemmen.
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