Geistlicher lässt Sportwagen versteigern Papst Franziskus verzichtet auf Lamborghini als Papamobil

Von Christoph Seyerlein 1 min Lesedauer

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Einen geschenkten Lamborghini Huracan ablehnen? Für Papst Franziskus Ehrensache. Statt sich künftig mit seinen 80 Jahren in den Sportwagen zu falten, lässt er das Present des Herstellers lieber für einen guten Zweck versteigern.

Papst Franziskus mahnt in seinen Predigten immer wieder Bescheidenheit an. Dass er dabei selbst jederzeit ein gutes Vorbild ist, musste nun auch Lamborghini erfahren. Offizielle des italienischen Herstellers hatten dem Geistlichen am Mittwoch einen Lamborghini Huracan mit zehn Zylindern, 610 PS und Allradantrieb geschenkt. Doch Franziskus lehnte den Supersportwagen als Papamobil ab.

Vielmehr soll sich das Auktionshaus Sotheby's nun darum kümmern, das Auto zu einem möglichst hohen Preis zu versteigern. Die Erlöse sollen verschiedenen Wohltätigkeitsorganisationen zugute kommen, die sich beispielsweise um Opfer von Menschenhandel und sexueller Ausbeutung kümmern, und Christen im Exil und Ärzte für Kinder in Not in Afrika unterstützen.

Damit eine ordentliche Summe zusammenkommt, signierte Franziskus den Huracan und segnete ihn im Anschluss. In der Vergangenheit hat das bereits gut funktioniert: Eine vom Papst geweihte Harley Davidson brachte einst gut 240.000 Euro ein. Der Huracan ist ohne spirituelle Unterstützung bereits gut 200.000 Euro wert. Legt man das Motorrad-Beispiel als Maßstab zugrunde, wird der Sportwagen den Vatikan wohl für eine deutlich höhere Summe wieder verlassen.

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