Pay-per-Use: Pro Kilometer bezahlen

Die Gesamtkosten schwerer Nutzfahrzeuge (Total Cost of Ownership, TCO) erreichen leicht einen hohen sechsstelligen Betrag. Mit einem neuen Mietmodell, bei dem nur für die tatsächliche Nutzung gezahlt wird, lassen sich Einsparungen erzielen.

| Autor: Dominik Faust

Die Pema GmbH und Renault Truck bieten erstmals Pay-per-Use-Konzepte an.
Die Pema GmbH und Renault Truck bieten erstmals Pay-per-Use-Konzepte an. (Bild: Stefan Simonsen)

Die Anschaffungskosten eines Lkws machen in der Regel nur einen kleinen Anteil der Gesamtkosten aus, die beispielsweise Speditionen für ihre schweren Nutzfahrzeuge stemmen müssen. MAN zum Beispiel geht hier von elf Prozent der sogenannten Total Cost of Ownership (TCO) aus. Deutlich höher liegen die Personalkosten der Lkw-Betreiber mit rund 23 Prozent. Am meisten ins Gewicht fallen die Spritkosten mit einem Anteil von etwa 32 Prozent an den Kosten des gesamten Lebenszyklus. Dennoch kann es sich für Speditionen lohnen, einen Lkw nicht anzuschaffen, sondern zu mieten.

Das ist auch nicht neu. Neu ist, dass Mieter neben einer Basismiete nur für jene Kilometer bezahlen müssen, die sie tatsächlich verfahren haben. Dieses Angebot ist zum Beispiel interessant, wenn die Auslastung einer Sattelzugmaschine eher gering und nicht planbar ist. Entwickelt hat dieses Pay-per-Use-Angebot die Pema GmbH zusammen mit Renault Trucks. Pema ist nach eigenen Angaben der führende herstellerunabhängige Full-Service-Nutzfahrzeugvermieter von Komplettzügen der schweren Klasse in Europa.

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