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Porsche-Händlerverband: Vertragserweiterung „alternativlos“

Autor: Martin Achter

Der Stuttgarter Luxuswagenmarke will – anders als ihre Konzernschwestern im Volumengeschäft – ihre Händlerverträge zwar nicht kündigen. Erweitert werden sollen sie dennoch, unter anderem wegen der Elektromobilität. Der Porsche-Händlerverband findet das „positiv“.

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(Bild: Achter / »kfz-betrieb«)

Der Porsche-Händlerverband will in den kommenden Wochen eine Erweiterung der bestehenden Vertriebsverträge mit dem Hersteller verhandeln. „Porsche und der Händlerverband streben an, die Vertragsdokumente im August zu finalisieren“, erklärte Verbandsgeschäftsführer Günther Falkenstein auf Anfrage von »kfz-betrieb«. Die Gespräche hätten bereits begonnen, und es finde ein Meinungsaustausch mit dem Hersteller statt.

Der Händlerverband begrüßt die Verhandlungen: „Die Vertragsergänzungen sind für die Implementierung der Elektromobilität alternativlos“, erklärte Falkenstein. Die Einführung des ersten Großserien-Elektrosportwagens Taycan stehe vor der Tür und bedürfe einer kompetenten Vorbereitung in Vertrieb, Service und Zubehörgeschäft. Deswegen bewerte es der Verband als „positiv, wenn sich der Handel und Porsche in angemessener Zeitdimension gemeinsam auf die neuen Anforderungen vorbereiten“.

Die vom Hersteller vorgeschlagenen Vertragsergänzungen lägen dem Verband vor. Auf dieser Grundlage könne der Verband „Bedarfe und Anforderungen des Handels mit dem Anforderungsprofils des Herstellers“ abgleichen.

Porsche will nach eigenen Angaben einen Vertrag zusätzlich zum bestehenden Vertrag ausgeben, der „allen Händlern angeboten“ wird. Es werde „keine Kündigungen“ der bestehenden Verträge geben, erklärte eine Sprecherin: „Wir werden die bestehenden Verträge aktualisieren.“ Ziel sei es, dass der neue Vertrag noch in 2018 Gültigkeit erlange.

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 Martin Achter

Martin Achter

Redakteur Management & Handel bei »kfz-betrieb«