Porsche Lüneburg: Hersteller schließt Open Point

Senger-Gruppe baut 89. Porsche-Zentrum

| Autor: Martin Achter

Die Senger-Gruppe schließt für Porsche einen Open Point und baut bis voraussichtlich Frühjahr 2021 das neue Porsche-Zentrum Lüneburg.
Die Senger-Gruppe schließt für Porsche einen Open Point und baut bis voraussichtlich Frühjahr 2021 das neue Porsche-Zentrum Lüneburg. (Bild: Achter/»kfz-betrieb«)

Die Senger-Gruppe schließt für den Sportwagenhersteller Porsche nach knapp zehn Jahren Vakanz einen Open Point in der Vertriebs- und Serviceorganisation. Die Handelsgruppe baut für sieben Millionen Euro das neue Porsche-Zentrum Lüneburg, wie York-Alexander Dunger, Geschäftsführer des Porsche-Zentrums Lübeck, im Gespräch mit »kfz-betrieb« sagte. Die Eröffnung erfolge voraussichtlich Mitte 2021.

Die exklusive Marke war für knapp ein Jahrzehnt ohne eigenen Vertriebs- und Servicestandort in der Region südöstlich Hamburgs. Das frühere Porsche-Zentrum Lüneburg hatte um das Jahr 2011 herum seinen Betrieb eingestellt.

Seitdem bediente der Hamburger Niederlassungsverbund der Marke das Gebiet rund um Lüneburg mit. Für Senger wird der neue Standort in Lüneburg der zweite Porsche-Betrieb. Bisher ist die Gruppe bereits in Lübeck mit dem Fabrikat aktiv.

Baubeginn im Mai

Die Bauarbeiten sollen im Mai 2020 beginnen. Das Porsche-Zentrum entsteht direkt neben einer neuen Veranstaltungshalle („Arena Lüneburger Land“). Senger schafft mit dem Porsche-Zentrum rund 20 Arbeitsplätze.

Der Betrieb entsteht in der neuen Porsche-CI namens „Destination Porsche“. Der Hersteller hatte deren Einführung vor rund einem Jahr öffentlich gemacht. Der Betrieb in Lüneburg wird einer der ersten in der Vertriebsorganisation sein, der nach dem neuen Standard gebaut wird. In Dortmund errichtet bereits die Hülpert-Gruppe ein Porsche-Zentrum nach dem neuen Konzept. Der Betrieb soll Ende 2020 fertig werden.

Senger-Gruppe will Synergien nutzen

Senger will an dem Standort in Lüneburg künftig pro Jahr zwischen 240 und 300 Fahrzeuge der Marke Porsche verkaufen. Das Verhältnis zwischen Neu- und Gebrauchtwagen soll dabei ausgeglichen sein, wie Geschäftsführer Dunger sagte. Dabei wollen die Porsche-Zentren der Gruppe Synergien nutzen – unter anderem im Zukauf.

Dunger, früher im Hamburger Niederlassungsverbund tätig, freut sich auf die Herausforderung mit dem neuen Porsche-Zentrum Lüneburg: „Wir werden alles daran setzen, die Kunden vor Ort wieder aufzufangen.“

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