Prognose für das Kfz-Gewerbe Mehr Umsatz bei den Gebrauchten, weniger im Neuwagengeschäft

Von Nick Luhmann 1 min Lesedauer

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Beim Blick auf das kommende Jahr fällt die Prognose des ZDK verhalten aus: Die Zahl der Neuzulassungen werde minimal sinken, dafür das Geschäft mit den Gebrauchten wachsen. Die Kauflust bleibe durch die wirtschaftliche Lage weiter gebremst.

Der Autohandel wird auch 2025 eine Herausforderung bleiben, prognostiziert der ZDK. Die Konsumflaute und hohe Neuwagenpreise sorgen für leichten Rückgang im Neuwagengeschäft.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Der Autohandel wird auch 2025 eine Herausforderung bleiben, prognostiziert der ZDK. Die Konsumflaute und hohe Neuwagenpreise sorgen für leichten Rückgang im Neuwagengeschäft.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) erwartet für das kommende Jahr rund 2,7 Millionen Pkw-Neuzulassungen. „Da Anreize durch Förderprämien im Bereich der E-Mobilität bis zur Bildung einer neuen Bundesregierung vermutlich ausbleiben und die Kunden angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheiten, der hohen Neufahrzeugpreise und der weiterhin hohen Leitzinsen zurückhaltend reagieren, gehen wir für das kommende Jahr von einer rückläufigen Entwicklung bei der Zulassung neuer Pkw aus“, erläutert ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn, Sprecher des Fabrikatshandels in Deutschland, die Gründe.

Für das laufende Jahr 2024 erwartet der ZDK zum Jahresende rund 2,83 Millionen Pkw-Zulassungen und damit ein leichtes Minus gegenüber dem Jahr 2023 (2,84 Mio.). „Die ab 2025 verschärften CO₂-Flottengrenzwerte dürften zwar dazu führen, dass die Hersteller bis zum Jahresende noch möglichst viele Fahrzeuge zulassen, jedoch wird dieser Effekt durch die Verunsicherung der Kunden aufgrund negativer wirtschaftlicher Aussichten mit drohenden Arbeitsplatzverlusten in der Industrie neutralisiert werden“, so Peckruhn.

Hohe Neuwagenpreise befeuern Gebrauchtwagenmarkt

Wachstum hingegen erwartet der Verband für das Jahr 2025 im Gebrauchtwagengeschäft. Mit rund 6,8 Millionen Pkw-Besitzumschreibungen sei mit einem höheren Niveau als im Jahr 2024 zu rechnen. Bis Ende Dezember 2024 prognostiziert der ZDK rund 6,6 Millionen Besitzumschreibungen.

Im Jahr 2023 hatte es 6,03 Millionen Besitzerwechsel gegeben. Aufgrund der hohen Neufahrzeugpreise, kombiniert mit einer gestiegenen Zinslast, werde es laut Peckruhn zu einem starken Wachstum im Gebrauchtwagengeschäft kommen. Doch wegen der wirtschaftlichen Unsicherheiten und einer hohen Sparquote der Privathaushalte bleibe die Kaufzurückhaltung bei Neuwagen weiterhin bestehen.

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