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PSA gibt Rüsselsheim den Astra zurück

Autor / Redakteur: dpa / Jens Rehberg

Bereits zwischen 2009 und 2015 war der kompakte Opel-Topseller in Rüsselsheim vom Band gelaufen. Dann wurde seine Fertigung nach England und Polen verlegt. Der Astra darf jedoch bald zurückkehren.

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Der Nachfolger des Astra K wird wieder am deutschen Opel-Stammsitz montiert.
Der Nachfolger des Astra K wird wieder am deutschen Opel-Stammsitz montiert.
(Foto: Opel)

Opel will sich über Altersteilzeit und Freiwilligenprogramme von bis zu 600 weiteren Mitarbeitern an seinem Stammsitz Rüsselsheim trennen. Die Zukunft des zuletzt schwach ausgelasteten Werkes soll zudem damit gesichert werden, dass der Astra künftig wieder in Hessen produziert wird.

„Dank einer Vereinbarung mit dem Betriebsrat und der IG Metall wird die nächste Generation des Opel Astra ab 2021 in Rüsselsheim produziert“, teilte Opel am Donnerstag mit. „Damit ist die Zukunft des Werkes nachhaltig gesichert.“ Ende 2018 hatte das Rüsselsheimer Opel-Werk etwa 2.600 Mitarbeiter.

Mit dem Astra bekommt das Stammwerk nun ein zweites volumenstärkeres Modell neben dem Insignia. Derzeit wird der Astra im polnischen Gliwice (Gleiwitz) und im englischen Ellesmere Port gefertigt. Der neue Astra soll auf einer PSA-Plattform entstehen. Damit will die französische Konzernmutter PSA, die seit August 2017 bei Opel das Sagen hat, Kostenvorteile heben. Der Kompaktwagen soll künftig auch in einer elektrischen Variante angeboten werden.

Seit der Übernahme durch PSA haben mehr als 5.000 Mitarbeiter in zwei Wellen Verträge zu Abfindungen, Vorruhestand oder Altersteilzeit unterschrieben. Sie kamen zu großen Teilen aus dem Rüsselsheimer Entwicklungszentrum. Ende vergangenen Jahres arbeiteten noch gut 16.500 Menschen an den deutschen Opel-Standorten, zu denen auch Eisenach und Kaiserslautern gehören. Die Arbeitnehmer sind bis einschließlich Juni 2023 vor Entlassungen geschützt.

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