PSA-Rückrufe: Bremsleitung und Hinterachse betroffen

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Viktoria Hahn

Vom Peugeot 208, 2008, 3008 und 508 sowie vom DS3 Crossback und DS7 müssen in Summe über 1.100 Fahrzeuge wegen erhöhter Unfallgefahr in deutsche Vertragswerkstätten.

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Bei 570 Fahrzeugen des PSA-Konzerns ist der Verlauf der hinteren Bremsleitungen möglicherweise nicht konform. Dies könnte zu einem Bruch der Leitungen führen. (Symbolbild)
Bei 570 Fahrzeugen des PSA-Konzerns ist der Verlauf der hinteren Bremsleitungen möglicherweise nicht konform. Dies könnte zu einem Bruch der Leitungen führen. (Symbolbild)
(Bild: Holz/»kfz-betrieb«)

Zwei PSA-Rückrufe für die Marken Peugeot und DS betreffen in Deutschland in Summe 1.128 Fahrzeuge. Die erste Maßnahme mit den internen Codes „JTX“ und „HUA“ ist laut Hersteller für 570 deutsche Halter eines im vergangenen Jahr gebauten Peugeot 208 und 2008 relevant, sowie für 278 eines DS3 Crossback. „Bei den betroffenen Fahrzeugen ist der Verlauf der hinteren Bremsleitungen möglicherweise nicht konform und könnte zu einem Bruch der Leitungen führen“, erklärte ein Sprecher der deutschen Konzernniederlassung auf Anfrage.

Die zweite Aktion mit den Zwillingscodes „JWX“ und „HDD“ betrifft laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 175 Exemplare des Peugeot 3008 und 508, sowie 105 DS7 aus dem Produktionszeitraum Oktober 2019 bis Januar 2020. „Aufgrund einer fehlerhaften Hinterachsverschraubung kann es zu Einschränkungen der Fahrstabilität und damit erhöhter Unfallgefahr kommen“, warnte die Behörde bereits im April.

Weltweit 5.300 Fahrzeuge betroffen

Weltweit mussten bzw. müssen die Vertragswerkstätten bei genau 5.300 Fahrzeugen die Befestigungsschrauben der Hinterachse tauschen. Beim ersten Rückruf kontrollieren sie die Bremsleitungen und tauschen sie bei Bedarf. Für beide Arbeiten ist jeweils eine Stunde eingeplant. Unfälle aufgrund des Fehlers sind dem Hersteller keine bekannt.

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Freier Journalist