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RDKS: Nachrüst-Kit für Nutzfahrzeuge

| Autor: Jakob Schreiner

Reifendruckkontrollsysteme sind für schwere Nutzfahrzeuge zwar gesetzlich noch nicht vorgeschrieben, eine Nachrüstung kann aber aus Sicherheits- und Kostengründen sinnvoll sein. Ein entsprechendes Produkt hat jetzt die RTS GmbH im Programm.

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Reifendruckkontrollsysteme sind in der Klasse der schweren Nutzfahrzeuge noch keine Pflicht.
Reifendruckkontrollsysteme sind in der Klasse der schweren Nutzfahrzeuge noch keine Pflicht.
(Bild: RTS)

Die Räder Technik Service GmbH nimmt Universalsensoren des taiwanesischen Herstellers Cub ins Programm. Das System soll eine höhere Fahrsicherheit gewährleisten und den Spritverbrauch sowie die Reifenabnutzung durch stets korrekten Luftdruck in den Pneus reduzieren.

Der Truck Unisensor wird anders als bei Pkws nicht am Ventil, sondern mittels eines Haltebandes im Felgenbett befestigt. Das soll laut Hersteller den Sensor insbesondere bei der Reifenmontage oder -demontage vor Beschädigungen schützen. Das rutschfeste Halteband ist für 19,5 und 22,5 Zoll große Felgen erhältlich. Andere Größen fertigt der Hersteller auf Nachfrage. Der maximale Betriebsdruck beträgt 14 bar. Bei Zwillingsbereifung wird die korrekte Position des Sensors – innen oder außen –angezeigt.

Das Truck-RDK-System besteht aus einem Halteband und Halter sowie dem eigentlichen Sensor.
Das Truck-RDK-System besteht aus einem Halteband und Halter sowie dem eigentlichen Sensor.
(Bild: RTS)

Der Universalsensor ist frei mit den jeweiligen Sensorprotokollen programmierbar und dadurch zu den OE-Sensoren von beispielsweise Huf oder Schrader kompatibel. Zum Programmieren benötigt der Anwender das Programmier- und Diagnosegerät Aid des Herstellers Cub. Die Lebensdauer der Batterie entspricht laut dem Hersteller mindestens dem OE-Standard.

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Über den Autor

 Jakob Schreiner

Jakob Schreiner

Redakteur Ressort Service & Technik