Reifenreparatur: Einfach Pflaster drauf

Autor: Jan Rosenow

Rund zwei Millionen Pkw- und Hunderttausende Lkw-Reifen werden pro Jahr repariert. Der Reifenspezialist Rema Tip Top hat dafür ein lösemittelfreies Pflaster entwickelt, das auch viel Arbeitszeit spart.

Das Reparaturpflaster M-RCF gibt es in acht abgestimmten Größenvarianten. Wichtig bei der Reparatur: Immer das kleinstmögliche Teil wählen!
Das Reparaturpflaster M-RCF gibt es in acht abgestimmten Größenvarianten. Wichtig bei der Reparatur: Immer das kleinstmögliche Teil wählen!
(Foto: Rema Tip Top)

Reifenreparatur? Macht das noch jemand? Im Zeitalter der Billigreifen scheint sich die Reparatur einer durchstochenen Decke nicht wirklich zu lohnen, und die wenigsten Kfz-Betriebe dürften sich damit noch regelmäßig beschäftigen. Doch die Nachfrage ist größer, als man denkt. Der Reifenreparaturspezialist Rema Tip Top – Teil der Stahlgruber-Gruppe – verkauft jährlich allein in Deutschland zwei Millionen Stück seines Minicombi-Systems, mit dem sich Pkw-Reifen wieder fit machen lassen, und rund eine halbe Million Reparaturpflaster, die vor allem für Lkw-Dimensionen geeignet sind.

Abdichten statt wegwerfen ist also durchaus noch in Mode, und das ist nicht nur hinsichtlich des Ressourcenschutzes zu begrüßen, sondern sorgt auch für verkaufte Werkstattstunden. Nach der Erfahrung von Rema Tip Top sind Autofahrer bereit, bis zu 15 Prozent des Neureifenpreises für eine Reparatur zu bezahlen. Bei hochwertigen Pkw-Reifen ist die Reparatur eines Durchstichs also durchaus ein Thema und bei schwierig zu beschaffenden Größen für Oldtimer oder Spezialfahrzeuge erst recht.

Über den Autor

 Jan Rosenow

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Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group