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Renault, Nissan und Mitsubishi wollen Autobündnis stärken

Autor / Redakteur: dpa / Viktoria Hahn

Das französisch-japanische Autobündnis möchte einen Generalsekretär ernennen, um in Zukunft die Zusammenarbeit der Hersteller zu verbessern. Wer das Amt übernehmen soll, ist noch unbekannt.

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(Bild: Nissan)

Die Autoallianz von Renault, Nissan und Mitsubishi will die Zusammenarbeit der Hersteller stärken. Dazu solle ein Generalsekretär ernannt werden, der eine Schlüsselrolle bei großen Vorhaben der Allianz spielen solle, teilte Renault am Freitag in Boulogne-Billancourt bei Paris mit. In den kommenden Wochen werde man die Öffentlichkeit über die weiteren Schritte bei den neuen Vorhaben informieren, so der Hersteller weiter.

Das französisch-japanische Autobündnis war nach der Verhaftung des Automanagers und ehemaligen CEOs der Allianz Carlos Ghosn vor einem Jahr in eine Krise geraten. Ghosn war wegen eines angeblichen Verstoßes gegen Börsenauflagen ins Visier der japanischen Justiz geraten. Er wurde seither mehrmals wegen weiterer angeblicher Vergehen angeklagt und kam dann auf Kaution aus der Untersuchungshaft. Bei Renault ist Präsident Jean-Dominique Senard für die Allianz verantwortlich.

Insbesondere Nissan steht nach Brancheneinschätzung unter Druck. Nissan Motor hatte unlängst berichtet, dass es in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres unter anderem wegen des starken Yen einen Gewinneinbruch verzeichnete. Als Folge kappte der Konzern seine Gewinnprognose für das noch bis 31. März 2020 laufende Gesamtjahr. Der Nettogewinn war zwischen April und September um 73,5 Prozent auf 65,4 Milliarden Yen (543 Mio Euro) geschrumpft.

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