Mit dieser charmanten und bestimmten Art hat Rademacher zahlreiche Spuren in seinem langjährigen beruflichen Wirken als Vorsitzender der Geschäftsführung bei Gottfried Schulz hinterlassen. Das 1989 von ihm eröffnete Audi-Zentrum sei wegweisend für zahlreiche weitere Standort der Gottfried-Schulz-Gruppe gewesen. Der eingeschlagene Weg habe schließlich seine Weiterentwicklung in der Automeile „Höher Weg“ gefunden, deren „geistiger Vater“ er sei, erläuterte Hubertus Benteler, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Gottfried Schulz GmbH.
Trotz oder gerade wegen seiner 70 Jahre engagiert sich Rademacher noch immer in diesem Gremium. Er sei im Beirat von Gottfried Schulz aktiv wie eh und je, berichtete Benteler. „Es ist wichtig, jemanden mit so viel Erfahrung zu haben.
Einhelliges Lob der Präsidenten-Kollegen
Sein Wissen schätzen auch andere Kollegen und Partner. Es gibt keinen kompetenteren Automobilhandelsfachmann in Deutschland mit einer solchen Ruhe, Festigkeit und Verlässlichkeit, lobte VW-Vertriebschef Detlef Wittig. Als ZDK-Präsident sei Rademacher weder Übergangskandidat noch Verbandsfunktionär, sondern vielmehr Gestalter, ergänzte VDIK-Präsident Volker Lange. „Sie handeln, das haben Sie in den vergangenen drei Jahren bewiesen.“ Und VDA-Präsident Matthias Wissmann fasste die Hoffnungen der Industrie zusammen: „Wir sind froh, wenn sie noch lange mit uns den Karren ziehen.“
Trotz der zahlreichen Lobreden versprach Rademacher, auf dem Boden zu bleiben: „Ich werde nicht abheben“, sagte der ZDK-Präsident. Manches sei vielleicht übertrieben dargestellt, „ich habe es aber trotzdem gern gehört“, schmunzelte der ZDK-Präsident. Im Nachhinein wisse er nicht, warum er sich anfangs so sehr gegen die Feier gesträubt habe.
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