Mängelstatistik Rund 565.000 Kraftfahrzeuge fielen bei der AU durch

Von Nick Luhmann

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Mit einer Mängelquote von 5,7 Prozent zeigte sich erneut ein leichter Rückgang beim Anteil der Fahrzeuge, die in der Abgasuntersuchung auffielen. Trotzdem bleibt die AU weiterhin wichtig, um Fahrzeuge zu identifizieren, die die Umwelt verschmutzen könnten.

Rund zehn Millionen Abgasuntersuchungen in den anerkannten AU-Betrieben des Kfz-Gewerbes flossen 2021 in die Auswertung ein.(Bild:  ZDK)
Rund zehn Millionen Abgasuntersuchungen in den anerkannten AU-Betrieben des Kfz-Gewerbes flossen 2021 in die Auswertung ein.
(Bild: ZDK)

Der ZDK hat alle Datensätze aus dem Jahr 2021 für seine AU-Mängelstatistik ausgewertet. Aufgrund der im Jahr 2021 vorgenommenen Umstellung von AU Plus auf AÜK Plus flossen zwar nur von rund 28.600 anerkannten AU-Betrieben die entsprechenden betrieblichen Statistikdaten in den Abschlussbericht ein (Vorjahr: 30.560). Allerdings können die Ergebnisse aufgrund der Anzahl der erfassten Abgasuntersuchungen von über zehn Millionen AU-pflichtigen Kraftfahrzeugen (minus 17,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr) als repräsentativ gelten.

Insgesamt fanden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kfz-Gewerbes bei über 565.000 Kraftfahrzeugen (Pkw, Nutzfahrzeugen und Krafträdern) einen oder mehrere Mängel; dies entspricht einer durchschnittlichen Mängelquote von 5,7 Prozent. Die Gesamtzahl der erfassten AU-Mängel beträgt über 1,04 Millionen. In den verschiedenen Fahrzeugkategorien lagen die Mängelquoten bei 2,5 bis 12,3 Prozent. Im Vergleich mit den Vorjahreszahlen zeigt sich, dass die Verteilung der festgestellten abgasrelevanten Mängel vergleichbar ist.

Obwohl die Mängelquote in den letzten Jahren leicht gesunken ist (2020: 5,9 Prozent, 2019: 6,3 Prozent), sieht der ZDK durch die Zahlen den Nutzen der Abgasuntersuchung erneut als belegt an.

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