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Saab: Genügend liquide Mittel vorhanden

| Redakteur: Jens Rehberg

Saab-Deutschland-Chef Hans-Jörg Hänggi versichert: Alle angekündigten Modelle kommen. Und auch in Sachen Geld sei alles im grünen Bereich.

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Saab verfügt über genügend liquide Mittel, um seine Kosten bis Ende 2012 decken zu können. Das bekräftigte Saab-Deutschland-Chef Hans-Jörg Hänggi am Donnerstag im Gespräch mit »kfz-betrieb ONLINE« am Rande einer Einführungsveranstaltung für den Saab 9-5 im Autohaus Peter in Erfurt (siehe Bildergalerie). „Bis dahin wollen wir profitabel sein, und das sollten wir mit den dann zur Verfügung stehenden Modellen auch schaffen“, so Hänggi in Anspielung auf die jüngsten Presseberichte zur finanziellen Lage beim Saab-Eigner Spyker.

Noch nicht in trockenen Tüchern sei dagegen die Finanzierung eines neuen Kleinwagens („9-2“ oder „9-1“). Jüngste Spekulationen um mögliche Technologiepartner im Hinblick auf Motoren und Getriebe betreffend verwies Hänggi auf den Autosalon Anfang Oktober: „In Paris werden wir dazu voraussichtlich etwas sagen können“.

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Nach Angaben des Managers sind es in Deutschland noch 50 bis 60 Händler, die den neuen Saab 9-5 aktiv vermarkten. Nach wie vor gebe es vor allem in den Ballungsräumen einige Open Points, für die aber auch schon Interessenten bei Saab Deutschland angefragt hätten. Derzeit prüfe man diese Bewerbungen.

Hans-Jörg Hänggi bestätigte zudem noch einmal den geplanten Launchplan für die kommenden Modelle. So soll der 9-4X zuerst in den USA eingeführt und deshalb auch schon früher als ursprünglich kommuniziert im November in Los Angeles gezeigt werden. In Europa startet das schwedische SUV im Spätsommer 2011. Danach kommt im selben Jahr noch der 9-5 Kombi. Und im September 2012 folgt dann der neue 9-3. Medienberichten, wonach eine Coupé-Version des 9-5 zu erwarten sei, widersprach der Saab-Deutschland-Chef: „So etwas ist nicht geplant.“

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