Seat Leon Neue Motoren und moderne Lichttechnik

Von sp-x 2 min Lesedauer

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Aus Spanien kommen neue Modelle derzeit nur unter dem Cupra-Emblem. Seat legt jetzt trotzdem nach und modernisiert das Antriebsangebot. Mit Hybridmodellen tastet sich Seat ein Stück weit an die E-Mobilität heran.

Seat modernisiert den Leon mit einigen neuen Aggregaten.(Bild:  Seat)
Seat modernisiert den Leon mit einigen neuen Aggregaten.
(Bild: Seat)

Die Marke Seat hat schon länger nicht viel Neues im Produktangebot zu bieten – eher laufen Modelle aus, wie vor einiger Zeit mit dem Alhambra geschehen. Unter der Haube passiert aber schon noch was bei den Spaniern. Die Marke Seat erweitert nun ihr Motorenangebot für das zentrale Modell Leon – passend zur steigenden Hybrid-Nachfrage – um zwei Mild-Hybrid-Optionen und eine neue Generation von Plug-in-Hybriden. Diese sind für die Fünftürer-Modelle ebenso erhältlich wie für die Sportstourer.

Künftig ist das Kompaktmodell nur noch mit Vierzylindermotoren zu haben. Den Einstieg macht der neue 1.5 TSI mit 85 kW/116 PS und einem Sechsgang-Schaltgetriebe. Als Mild-Hybrid (eTSI) ist die Kompaktlimousine nun mit 85 kW/115 PS oder 110 kW/150 PS an ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe gekoppelt. Der Verbrennungsmotor wird hierbei mit einem 48-Volt-Mildhybrid kombiniert.

Ebenfalls neu ist der Plug-in-Hybrid mit einer Leistung von 150 kW/204 PS. Er kombiniert den 110 kW/150 PS starken 1,5-Liter-TSI-Benzinmotor mit einem Elektromotor mit 85 kW/115 PS. Das Lithium-Ionen-Batteriepaket hat eine Kapazität von 19,7 kWh und sorgt nach Angaben des Importeurs für eine rein elektrische Reichweite von gut 100 Kilometern. Das Laden der Batterie erfolgt nun mit bis zu 50 kW an Gleichstrom-Schnellladegeräten oder mit 11 kW an einer Wechselstrom-Wallbox.

Aufwertung von Beleuchtung und Cockpit

Letztlich ändert sich aber auch in der äußeren Wahrnehmung etwas: Der Seat Leon erhält Matrix-LED-Scheinwerfer, die nun erstmals optional auch für das Schrägheckmodell verfügbar sind. Im Innenraum setzt Seat auf verbesserte HMI-Schnittstellen, unter anderem erkennbar an den beleuchteten Touchslidern. Das Display des Infotainmentsystems wächst von 8,25 Zoll auf 10,4 Zoll, optional gibt es auch einen 12,9 Zoll großen Bildschirm. Auch das induktive Laden von mobilen Endgeräten ist jetzt möglich.

Preise für die neue Einstiegsmotorisierung nennt Seat Deutschland noch nicht. Aktuell geht es mit dem 81 kW/110 PS starken Dreizylinder 1.0 TSI bei rund 28.000 Euro los. Vermutlich wird der neue Vierzylinder, auch in der Basisvariante, mehr kosten. „Der Seat Leon bleibt ein wichtiges Modell in der Markenstrategie“, sagte Seat- und Cupra-Chef Wayne Griffiths laut einer Pressemitteilung. Die erweiterte Motorenpalette und nicht zuletzt eine neue Generation des Hybridantriebs würden neue Schritte auf der evolutionären Reise des Seat Leon ermöglichen.

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