So stellt sich ATU für die Elektromobilität auf

Autor: Jakob Schreiner

Die Werkstattkette ATU hat sich für den Service an E-Fahrzeugen gerüstet. Dafür ist geschultes Personal erforderlich – das Unternehmen kann jetzt in nahezu allen Filialen auf speziell qualifizierte Mitarbeiter bauen.

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(Bild: ATU)

ATU sieht sich für den Service an E-und Hybridfahrzeugen gerüstet. Die Werkstattkette hat am Dienstag am Unternehmenssitz in Weiden mitgeteilt, dass in allen Filialen mindestens ein Mitarbeiter befähigt sein soll, um an den elektrisch betriebenen Wagen rein mechanische Tätigkeiten ausführen zu dürfen, ohne diese vom Akku trennen zu müssen. Die sogenannte „elektrotechnisch unterwiesene Person“ darf an diesen Fahrzeugen Arbeiten wie Öl- und Reifenwechsel erledigen.

„Fachkundige für Arbeiten an HV-eigensicheren Fahrzeugen“ sind zusätzlich berechtigt, die Stromer spannungsfrei zu schalten, um diese im Anschluss zu warten und/oder zu reparieren. Nach ATU-Angaben sind in rund 95 Prozent der Filialen bereits solche „Fachkundige“ im Einsatz. Die Werkstattkette möchte weitere Mitarbeiter in der unternehmenseigenen „ATU-Academy“ qualifizieren.

Über welche Qualifikation das Personal verfügen muss und welche Betriebsausstattung oder baulichen Standards eine Werkstatt erfüllen muss, um an den E- und Hybridfahrzeugen Hand anlegen zu dürfen, erfahren übrigens die Teilnehmer der Fachtagung Freie Werkstätten und Servicebetriebe. Daneben stellen Unternehmer Best-Practice-Fälle vor; sie geben Einblick, wie sie in ihrer Werkstatt den Service an den Stromern organisieren. Außerdem berichten Branchenexperten über Entwicklungen und Auswirkungen der E-Mobilität. Die Fachtagung findet am 19. Oktober 2019 im Würzburger Vogel Convention Center statt.

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Redakteur Ressort Service & Technik