Starke Restwertprognose für den Opel Zafira

Autor: Silvia Lulei

Aus dem Kompaktvan Opel Zafira ist der Kleinbus Opel Zafira Life geworden. Kein schlechter Schachzug des PSA-Konzerns, wie ein Blick auf die Restwertprognose zeigt.

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Opel hat aus dem Kompaktvan einen Kleinbus gemacht.
Opel hat aus dem Kompaktvan einen Kleinbus gemacht.
(Bild: Opel Automobile GmbH)

Aus dem Kompaktvan Opel Zafira ist ein Kleinbus geworden. Kein Wunder, denn Kompaktvans haben es derzeit schwer, sich gegen die allseits beliebten SUVs durchzusetzen. Der PSA-Konzern neigt daher offenbar zu Segmentwechseln: Aus dem Peugeot 3008/5008 wurde ein Crossover-SUV und aus dem Opel Zafira eben ein Kleinbus.

Zafira Life heißt der neue Gegner von Multivan und Tourneo Custom. Wie auch bei den Geschwistern von Citroën und Peugeot gibt es dazu noch eine rustikalere Nutzfahrzeugvariante, allerdings mit eigenem Namen. Im Falle Opels bleibt es gemäß des Vorgängers bei Vivaro. Die Restwertprognose von Schwacke zeigt, dass der Newcomer in drei Jahren und mit 60.000 Kilometern auf dem Tacho keine schlechte Figur in seinem neuen Segment macht: Immerhin würde man dann nach heutigem Stand noch 51,5 Prozent des Neupreises bekommen. Da liegt nur der VW Multivan mit 52,4 Prozent Restwert darüber. Alle anderen Konkurrenten liegen um rund acht Prozentpunkte darunter. Damit bescheinigt Schwacke dem Neuling einen vielversprechenden Markteinstieg.

Zielgruppe und Fahrzeugkonzept für den Zafira Life unterscheiden sich deutlich vom vorherigen Zafira Tourer. Technisch gesehen profitiert aber der neue Zafira von mehr Platz und mehr Variabilität, behält dabei Pkw-artige Fahreigenschaften und Innenraumverarbeitung. Markentreue Zafira-Fahrer werden dann beim nächsten Wechsel entscheiden müssen, ob sie lieber Kleinbus oder SUV fahren möchten. Und Käufer gebrauchter Kleinbusse wiederum werden sich an einen neuen Namen gewöhnen.

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 Silvia Lulei

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Fachredakteurin Kfz-Gewerbe, Vogel Communications Group