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Startschuss für den 57. BFC-Jahrgang

| Autor: Johannes Büttner

Die Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kfz-Gewerbe vermeldet zum Schuljahresbeginn 2019/20 ein volles Haus: 98 junge Menschen arbeiten in Northeim seit Anfang August an ihrem nächsten Karriereschritt.

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BFC-Vorstandsvorsitzender Helmut Peter begrüßte den Jahrgang 2019/20.
BFC-Vorstandsvorsitzender Helmut Peter begrüßte den Jahrgang 2019/20.
(Bild: BFC)

Seit Anfang August herrscht an der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kfz-Gewerbe (BFC) in Northeim wieder viel Leben: 98 junge Menschen starteten als 57. BFC-Jahrgang ihre Qualifizierung zum Betriebswirt im Kfz-Gewerbe. Nach einer kurzen Kick-off-Veranstaltung ging es für sie gleich mit wichtigen Informationen zum Tagesgeschäft los: Was wird mich in den nächsten elf Monaten beschäftigen? Wo bekomme ich Input von Dozenten und erfahrenen Praktikern und wo ist Selbststudium angesagt?

„Konzentrieren Sie sich auf Ihre Fähigkeiten, nutzen Sie Ihre Möglichkeiten und nutzen Sie das neue Wissen, welches wir Ihnen anbieten, dann steht Ihrem beruflichen Erfolg in der Autowelt nichts mehr im Weg“, erklärte Geschäftsführerin Sylvia Gerl. Vorstandsvorsitzender Helmut Peter appellierte an die Neuen, sich in den nächsten Monaten auf die BFC zu konzentrieren. „Neben dem BFC-Wissen haben Sie die Möglichkeit, sich ein großes Netzwerk aufzubauen, welches mit Geld nicht aufzuwiegen ist. Wir lassen Sie an unseren Kontakten teilhaben – nutzen Sie das!“

In diesem Jahr haben Automobilkaufleute, Kfz-Mechatroniker, Meister, zertifizierte Verkäufer, Hochschulabsolventen und andere Nachwuchstalente aus ganz Deutschland den Weg nach Northeim gefunden. Durch die zentrale Lage im Herzen Deutschlands ist die BFC für alle gut zu erreichen.

Ein Viertel der Neuen lernte die BFC bereits im betriebswirtschaftlichen Vorkurs kennen, der für technisch Vorgebildete verpflichtend ist. In der anschließenden kaufmännischen Praxisphase wurde das theoretisch vermittelte Wissen in den Autohäusern im Heimatgebiet verfestigt. Doch auch für die meisten anderen war der erste Schultag nicht der erste Besuch an der BFC; viele hatten bereits im Vorfeld einen Schnuppertag genutzt oder waren schon während ihrer Ausbildung mit der Bundesfachschule in Kontakt gekommen.

BFCler der zweiten Generation

Aufgrund der langen Geschichte der BFC sind auch in diesem 57. Jahrgang wieder Junioren vertreten, deren Eltern, Geschwister oder andere Familienmitglieder ebenfalls auf der BFC waren – entweder in Northeim oder am ursprünglichen Standort Calw. Die meisten von ihnen werden sich in einem Jahr vermutlich wieder auf den Heimweg machen, um die elterlichen Betriebe weiterzuführen. Andere sind für den Besuch der BFC freigestellt worden und werden in ihre bisherige Wirkungsstätte zurückkehren.

Rund die Hälfte des Jahrgangs möchte nach eigenen Angaben die BFC dazu nutzen, sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen – sei es bei einem Hersteller, im Handel, bei einer Händlergruppe oder einem Dienstleister.

Neben den Präsenzstudenten sind an der BFC inzwischen auch 63 Berufstätige im Rahmen eines Fernstudiums aktiv. Das 24-monatige Programm ermöglicht es ihnen, ebenfalls am BFC-Wissen zu partizipieren und sich auf den nächsten Karriereschritt vorzubereiten, ohne ihren Betrieb verlassen zu müssen.

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Über den Autor

 Johannes Büttner

Johannes Büttner

Redakteur Ausbildungsmedien