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Stefan Rohwer ist bester Kfz-Junggeselle in Schleswig-Holstein

| Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Beim Leistungswettbewerb in Schleswig-Holstein zeigten die jungen Kfz-Mechatroniker ihr Wissen und Können. Stefan Rohwer löste in diesem Jahr die Aufgaben am besten.

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Stefan Rohwer hat den Leistungswettbewerb 2019 des Kfz-Gewerbes Schleswig-Holstein gewonnen.
Stefan Rohwer hat den Leistungswettbewerb 2019 des Kfz-Gewerbes Schleswig-Holstein gewonnen.
(Bild: Landesverband Schleswig-Holstein)

Auf der Suche nach dem besten Gesellen ist das Kfz-Gewerbe Schleswig-Holstein fündig geworden: Beim diesjährigen Leistungswettbewerb löste Stefan Rohwer (Autohaus Kath) die Aufgaben am besten. Es folgen Kevin Kirchmann (Albert Bauer) und Alexander Ried (Degen und Henning) auf den Plätzen zwei und drei.

Allen Teilnehmern bescheinigte die Prüfungskommission ein hohes Maß an Kompetenz und Engagement. Björn Bigga, Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses im Verband des Kfz-Gewerbes Schleswig-Holstein: „Wir sind sehr zufrieden mit den Leistungen der Teilnehmer! Die Kfz-Betriebe im Land freuen sich darüber, diese talentierten jungen Leute als Mitarbeiter in ihren Reihen zu haben. Der Sieger wird beim Bundeswettbewerb im November in Koblenz den Landesverband Schleswig-Holstein vertreten.“

Leistungswettbewerb 2019 in Schleswig-Holstein: (v.li.) Alexander Ried (3. Platz), Kevin Kirchmann (2. Platz), Björn Bigga (Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses) und Stefan Rohwer (1. Platz).
Leistungswettbewerb 2019 in Schleswig-Holstein: (v.li.) Alexander Ried (3. Platz), Kevin Kirchmann (2. Platz), Björn Bigga (Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses) und Stefan Rohwer (1. Platz).
(Bild: Landesverband Schleswig-Holstein)

In dem Berufsbildungszentrum Heide, wo der Leistungswettbewerb Ende September stattfand, mussten die jungen Gesellen Prüfungsaufgaben lösen, die dem typischen Alltag in der Kfz-Werkstatt nachempfunden sind. Oftmals steckte die Schwierigkeit der Aufgabe im Detail. Nur der Geselle, der den Fehler richtig diagnostizierte und die Herstellerangaben richtig anwendete, kam ans Ziel. Natürlich gehört auch ein hohes Maß an handwerklichem Geschick zu einem richtig guten Kfz-Mechatroniker.

So mussten die Teilnehmer beispielsweise einen Fehler in der Komfortelektronik finden. Der Kunde hatte beanstandet, dass von vier Fensterhebern nur noch einer richtig funktioniere. Bei einer anderen Aufgabenstellung mussten die Gesellen an der Klimaanlage eines modernen Hybridfahrzeugs arbeiten. Um den Gefahren eines Arbeitsunfalls durch Starkstrom zu entgehen, wurde bei dieser Station peinlich genau darauf geachtet, dass das Fahrzeug zuvor spannungsfrei geschaltet wurde. Nach sieben Prüfungsstationen stand das Ergebnis fest.

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