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Stelldichein mit E-Expert und E-Jumpy

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Als Elektrovan pflegt Citroën sein Image genauso als junggebliebener, eher unkonventioneller Springinsfeld – eben mit dem Namen Jumpy. Kennzeichnend für die frische Andersartigkeit ist sein auffällig gestaltetes Armaturenbrett – einerseits fast schon retro mit den analogen Tachonadeln auf Formgebungen der 1970er-Jahre im geriffelten Mattschwarz, gegen das sich die türkisfarbenen Kreise fürs elektrische Fahren und die weißen Tachonadeln stark abheben. Der elektrische Löwe wiederum gibt sich generell gediegen und im Armaturenbereich fortschrittlich digital.

PSA prognostiziert, dass im ersten Jahr, in dem die rein elektrischen Transporter auf dem Markt sind, fünf Prozent rein elektrisch unterwegs sein werden. Bis 2025 rechnet der Konzern damit, dass der rein elektrische Anteil auf 15 Prozent ansteigen wird, im Jahr 2030 sogar auf 27 Prozent.

PSA erwartet starke Nachfrage nach E-Transportern

Drei wesentliche Faktoren sieht PSA als verantwortlich für diese erwartet starke Nachfrage nach Elektromobilität bei den Transportern: Das ist einerseits der stark wachsende E-Commerce, bei dem die letzte Meile für die Auslieferung der getätigten Internet-Einkäufe noch wichtiger geworden sei. DHL etwa stellt auf E-Fahrzeuge um.

Zum zweiten haben Stadtzentren zunehmend Zufahrtsbeschränkungen oder erheben Extragebühren. Dabei bestreiten die Vans sieben Prozent des innerstädtischen Verkehrs, sind derzeit aber für 17 Prozent der innerstädtischen Emissionen verantwortlich, stellt die PSA fest.

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Und last but not least werden 44 Prozent der Transporter nie mehr als 300 Kilometer am Tag gefahren. 85 Prozent fahren sogar weniger als 200 Kilometer. Dazu passt die Reichweite der PSA-Modelle. Die Fahrzeuge sind mit einer Wallbox und einer Leistung von 11 kW binnen sieben Stunden wieder vollgeladen. Die konzerneigene App Free-to-Move zeigt europaweit mehr als 200.000 Ladestationen und andere Services an – etwa zeitverzögertes Laden.

E-Flotte hat gleich viel Stauraum wie Verbrenner

Die Brüder im Geiste mit innen wie außen unterschiedlichem Frack gibt es jeweils mit zwei Batterien, deren Reichweite laut WLTP zwischen 212 Kilometern bei der kleineren Lithium-Ionen-Batterie (50 kWh) und 316 Kilometern bei der großen (75 kWh).

Im Vergleich zu den Verbrennerkollegen hat die elektrische Flotte exakt gleich viel Platz und Stauraum im Innern. Außenmaße wie Höhe und dreierlei Längen (4,60 m, 4,96 m oder 5,30 m) sind ebenfalls identisch, genauso wie die Fülle an Varianten in der Ausgestaltung. Zugeladen werden können bis zu 1.250 Kilogramm. Die maximale Anhängelast ist eine Tonne. Objekte von bis zu vier Metern Länge können von hinten nach vorne durchgeschoben werden.

Zusätzlich zu den 9.000 Euro E-Auto- Förderung greift die Sonderabschreibung für elektrische Nutzfahrzeuge von 50 Prozent im Jahr der Anschaffung. Unverändert gilt auch hier die 0,25 Prozent Dienstwagenbesteuerung bei einem Netto-Einstiegspreis von 35.250 Euro.

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