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Renault plant Alternativmodell
Das Kernthema wären Achim Schaible, Diskussionsteilnehmer und Vorstandsvorsitzender von Renault Deutschland, zufolge trotz alledem die hohen Rabatte: „Für viele Käufer hat sich der Neuwagenvertrieb im Internet zu einem Synonym für 30 bis 40 Prozent Nachlass entwickelt. Solche Werte sind für eine Marke eine Katastrophe und fernab von einem nachhaltigen Geschäftsmodell. Es ist für uns als Hersteller wichtig, diesen Verkaufskanal realistisch zu gestalten. Auch wenn wir noch keine Alternative bieten können, testen wir doch sehr wohl eigene Angebote.“
Qualifiziertes Personal kann Chancen nutzen
Bis es soweit ist, läge es an jedem Händler selbst, die sich bietenden Chancen zu nutzen, erklärte Helmut Peter, Geschäftsführer der Peter-Gruppe: „Es gibt viele Trittbrettfahrer, die sich im Autohaus nach einem Modell erkundigen und dieses probefahren, um es schließlich doch bei einem Neuwagenvermittler zu kaufen. Mit qualifiziertem Personal besteht jedoch eine große Chance, dass die Interessenten im Autohaus bleiben.“ In den nächsten fünf Jahren gehe laut Peter vom Internetvertrieb noch keine tatsächliche Gefahr für den Handel aus.
Internet sorgt für Transparenz
Die Meinauto GmbH sei mit ihrem Angebot nie angetreten, um eine Branche zu schädigen, ergänzte Meinauto-Geschäftsführer Thomas Eichenberger. „Wir brauchen vor allem zufriedene Händler, die mit uns Geld verdienen. Daher versuchen wir auch die Kosten für sie so gering zu halten, dass sie sich diese Geschäfte erlauben können.“
Die Dekra-/IFA-Studie ist zum Preis von 89 Euro bei Barbara-Jutta Conzelmann von der Dekra Automobil GmbH unter barbara-jutta.conzelmann@dekra.com erhältlich.
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