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Subaru ruft 2,3 Millionen Autos zurück – 18.000 davon in Deutschland

| Autor: Christoph Seyerlein

Probleme mit den Bremsleuchten führen zu einem riesigen Rückruf für Subaru Forester und Impreza. Auch in Deutschland ist das Volumen der betroffenen Einheiten für die kleine Marke ein großer Brocken.

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Viele Subaru Forester und Impreza müssen wegen defekter Bremslichter in die Werkstatt.
Viele Subaru Forester und Impreza müssen wegen defekter Bremslichter in die Werkstatt.
(Bild: Subaru)

Subaru steht vor einem großen Rückruf. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, müssen weltweit rund 2,3 Millionen Fahrzeuge wegen Problemen mit den Bremslichtern in die Werkstatt. Betroffen sind die Modelle Forester und Impreza aus den Baujahren 2008 bis 2017.

In einem Schreiben an das japanische Verkehrsministerium sprach Subaru davon, dass ein defekter Schalter für die Bremsleuchten der Auslöser für den Rückruf sei. Das Problem könne im schlimmsten Fall auch zu Schwierigkeiten bei der Motorzündung führen.

Wie eine Sprecherin von Subaru Deutschland erklärte, sind hierzulande rund 18.000 Einheiten von der Aktion betroffen. In Subarus Heimat Japan geht es um 306.728 Einheiten. Der Großteil der restlichen 1,96 Millionen betroffenen Fahrzeuge dürfte in den USA registriert sein. Die Vereinigten Staaten sind Subarus mit Abstand wichtigster Markt.

Voraussichtlich wird Subaru den Rückruf in mehreren Etappen durchführen, um die eigenen Handelspartner mit der Aufarbeitung nicht zu überlasten. Wann die ersten betroffenen Kunden hierzulande in die Werkstatt kommen sollen, ist noch nicht bekannt.

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