Suzuki sucht intensiv nach weiteren Händlern

Autor: Christoph Seyerlein

Vertriebschef Thomas Wysocki sieht Suzuki bei der Händlernetzentwicklung in Deutschland auf einem guten Weg. Einige Open Points gilt es aber noch zu schließen.

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Thomas Wysocki, Vertriebschef von Suzuki Deutschland, sieht noch einige Open Points im deutschen Suzuki-Händlernetz.
Thomas Wysocki, Vertriebschef von Suzuki Deutschland, sieht noch einige Open Points im deutschen Suzuki-Händlernetz.
(Bild: Seyerlein/»kfz-betrieb«)

Suzuki will die Präsenz der eigenen Marke in Deutschland weiter erhöhen. „Wir sind immer auf der Suche nach guten Händlern, wir suchen sogar ganz intensiv“, sagte Thomas Wysocki, Vertriebschef von Suzuki Deutschland, im Gespräch mit »kfz-betrieb«.

Aktuell gibt es in Deutschland 405 Suzuki-Vertragshändler. Wie viele es letztlich einmal werden sollen, ist unklar. „Wir definieren unsere Netzentwicklung im Allgemeinen nicht über seine Größe und peilen keine Zahl an. Aktuell sehen wir aber etwa 70 Open Points“, so Wysocki. Gerade die großen Städte habe die Marke noch nicht ausreichend besetzt, „dort suchen wir insbesondere nach Mehrmarkenhändlern, die eine sinnvolle Ergänzung zu ihrem aktuellen Portfolio suchen“, sagte Wysocki.

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Die Anforderungen an mögliche neue Partner sind klar definiert: „Unser Netz ist stark geprägt von mittelständischen Betrieben, die nah am Kunden sind. Darauf wollen wir auch weiterhin setzen“, so Wysocki. Punkten will die Marke vor allem mit ihrer jungen Modellpalette, seit dem vergangenen Jahr sind der Baleno und der geliftete SX4 S-Cross am Markt, Anfang 2017 kam mit dem Ignis ein neuer Klein-SUV hinzu. Zudem steht die sechste Generation des Swift in den Startlöchern, der offizielle Verkaufsstart in Deutschland ist am 13. Mai.

Ein Versprechen an die eigenen Händler gab Wysocki auch noch ab: „Alles, was wir vermarkten, geht ausschließlich über unsere Händler. Es gibt bei Suzuki keinen Direktvertrieb, keine Vermietgeschäfte oder Ähnliches.“ Ein Ziel der Marke in Deutschland sei es, den mit 67 Prozent bereits überdurchschnittlichen Privatkundenanteil weiter zu erhöhen. Dabei setze Suzuki „weiterhin auf den persönlichen Kontakt zwischen Kunde und Händler“, so Wysocki.

Mehr zur Lage bei Suzuki lesen Sie in Ausgabe 14 des »kfz-betrieb«. Das komplette Interview finden Abonnenten zudem ab dem 14. April online als Plus-Fachartikel.

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Fachredakteur Next Mobility