Tamsen schließt Stammsitz

Autor / Redakteur: Jens Rehberg / Jens Rehberg

Die Penske-Tochter Tamsen macht ihren Stammsitz in Bremen mit 33 Beschäftigten zu. Die Niederlassung in Hamburg soll dafür ausgebaut werden.

1991 baute Heiner Tamsen in Stuhr-Seckenhausen bei Bremen seinen ersten Luxus-Showroom.
1991 baute Heiner Tamsen in Stuhr-Seckenhausen bei Bremen seinen ersten Luxus-Showroom.
(Foto: Tamsen)

Das Luxus-Autohaus Tamsen (Bentley, Ferrari, Lamborghini, Maserati und Aston-Martin) macht im Juni seinen Stammsitz bei Bremen zu. Wie die Online-Ausgabe der „Kreiszeitung“ am Mittwoch berichtete, hat die Geschäftsleitung die 33 Mitarbeiter am Montag im Rahmen einer Betriebsversammlung über die geplante Schließung informiert.

Die IG Metall habe laufende Verhandlungen über den Interessensausgleich und einen Sozialplan bestätigt. Über eine „geplante Umstrukturierung“ seien die Mitarbeiter bereits im vergangenen Monat informiert worden. Wie Geschäftsführer Christian Boe der Zeitung sagte, wolle man sich künftig auf die Tamsen-Filiale in Hamburg konzentrieren, die deshalb auch weiter ausgebaut werden soll. In der Niederlassung beschäftigt das Unternehmen mittlerweile 40 Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr wurde dort eine zusätzliche Werkstatt gebaut.

Unternehmensgründer Heiner Tamsen hatte seine Firma – zum 1991 gegründeten Bremer Stammsitz kam 2003 die Hamburger Filiale hinzu – 2004 an die US-amerikanische United Automotive Group verkauft, die seit 2007 Penske Automotive Group heißt. Penske gilt mit einem Jahresumsatz von weit über 10 Milliarden US-Dollar und rund 18.000 Mitarbeitern als die zweitgrößte Autohandelsgruppe weltweit. Die Europa-Zentrale der Gruppe sitzt in Stuttgart.

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