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Teilehersteller und Tuner entdecken Tesla

| Autor: Jan Rosenow

Das Angebot an Ersatz- und Tuningteilen für die amerikanischen Sportstromer weitet sich aus. Neuestes Beispiel sind die Performance-Federn von Eibach für den Tesla Model 3.

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25 Millimeter Tieferlegung dank Eibach-Federn: Tesla Model 3.
25 Millimeter Tieferlegung dank Eibach-Federn: Tesla Model 3.
(Bild: Eibach)

Der amerikanische Elektroautohersteller Tesla hat im vergangenen Jahr in Deutschland fast 11.000 Einheiten verkauft, davon gut 9.000 seines Mittelklassewagens Model 3. Durch den schnell wachsenden Bestand wird die Marke zunehmend interessant für Ersatzteillieferanten aus dem freien Markt, aber auch für Tuner.

So hat der Fahrwerksspezialist Eibach gerade neue Performance-Fahrwerksfedern vorgestellt, die dem sportlich ambitionierten Fahrer helfen sollen, die enorme Kraftentfaltung des Tesla besser auf die Straße zu bringen. Immerhin beschleunigt die stärkste Version in nur 3,4 Sekunden von Null auf 100 km/h und schafft 261 km/h Spitzengeschwindigkeit.

Tieferlegung soll mehr Reichweite bringen

In Kombination mit den Seriendämpfern sorgen die Federn für eine Absenkung des Fahrzeugs um circa 25 Millimeter. Laut Eibach soll die Tieferlegung aber nicht auf Kosten der Alltagstauglichkeit gehen. Das Unternehmen stellt sogar eine verbesserte Reichweite in Aussicht, erzielt durch den verringerten Luftwiderstand. Die Eibach-Fahrwerkskomponenten werden mit ABE oder Teilegutachten ausgeliefert.

An Kunden mit einem ganz anderen Bedarf wendet sich der Anhängerkupplungs-Spezialist Rameder. Das Unternehmen hat für die Tesla-Limousine eine spezielle Anhängerkupplung (Preis: 559 Euro) im Angebot, die ausschließlich für die Aufnahme von Fahrradträgern konzipiert wurde. Der zugehörige 13-polige Elektrosatz gehört zum Lieferumfang. Die Stützlast der Anhängerkupplung von 75 Kilogramm reicht selbst für den Transport von zwei E-Bikes aus. Da ein Standard-Kugelkopf als Schnittstelle verwendet wird, kann nahezu jedes beliebige Trägersystem für die Anhängerkupplungs-Montage verwendet werden.

Geräuscharme Bremsbeläge speziell für Elektroautos

Auch andere Lieferanten haben bereits Produkte für Tesla-Modelle vorgestellt, wobei es sich zumeist um Serienersatzteile handelt. Beispielsweise gibt es von ZF Aftermarket unter der Marke Lemförder Ersatz für die hochbelasteten Fahrwerksteile der schweren E-Mobile. Im Lemförder-Portfolio befinden sich unter anderem Querlenker für den Tesla Model X.

Ebenfalls aus dem Hause ZF Aftermarket stammen TRW-Bremsscheiben für den Model S und Bremsbeläge aus der speziell für Elektroautos entwickelten Electric-Blue-Serie von TRW. Sie zeichnen sich laut ZF durch eine besonders geringe Geräuschentwicklung aus. Auch Hella Pagid hat Bremsbeläge für mehrere Tesla-Modelle im Programm.

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Über den Autor

 Jan Rosenow

Jan Rosenow

Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group