Testfahrer setzt BMW i8 in die Leitplanken
Er ist noch nicht auf dem Markt und doch schon ein Fall für die Schrottpresse: Ein i8 aus der Testflotte von BMW ist auf einer bayerischen Autobahn spektakulär verunglückt.

Der BMW i8 ist ein leistungsstarker Sportwagen, allerdings ist auch er an die Gesetze der Physik gebunden. Das musste in der vergangenen Woche ein Testfahrer des Autobauers feststellen, als er den Elektrosportwagen gegen die Leitplanken setzte.
Nach Angaben des BMW-Blogs „Bimmerpost.com“ war ein 30 Jahre alter Fahrzeuglenker auf der A92 auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern geraten und zunächst gegen die Mittelleitplanke gestoßen. Von dort schoss das Elektroauto quer über die Fahrbahn und krachte mit der rechten Seite gegen die äußere Fahrbahnbegrenzung. Der Fahrer sei jedoch unverletzt geblieben. Als Unfallursache vermutet die Polizei überhöhte Geschwindigkeit. Der Fahrer sei mit dem Vorserienfahrzeug sei wohl „ein bisserl zu schnell“ unterwegs gewesen, wird der zuständige ermittelnde Polizeihauptkommissar Nikolaus Bischof von der Online-Ausgabe des „Münchner Merkur“ zitiert.

Der BMW i8 kommt auf maximal 360 PS, die den Sportwagen in 4,4 Sekunden auf 100 Stundenkilometer beschleunigen. Möglicherweise sei der Fahrer mit den Antriebskräften des Wagens noch nicht vertraut genug gewesen, vermutet deshalb die Polizei. Die ersten fabrikneuen Exemplare des i8 werden laut BMW im Juni ausgeliefert.
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