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Testfahrer setzt BMW i8 in die Leitplanken

Autor / Redakteur: Andreas Grimm / Andreas Grimm, Andreas Grimm

Er ist noch nicht auf dem Markt und doch schon ein Fall für die Schrottpresse: Ein i8 aus der Testflotte von BMW ist auf einer bayerischen Autobahn spektakulär verunglückt.

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Ein BMW i8 ist Mitte Januar auf der Autobahn A92 in die Leitplanken gekracht.
Ein BMW i8 ist Mitte Januar auf der Autobahn A92 in die Leitplanken gekracht.
(Foto: Bimmerpost.com)

Der BMW i8 ist ein leistungsstarker Sportwagen, allerdings ist auch er an die Gesetze der Physik gebunden. Das musste in der vergangenen Woche ein Testfahrer des Autobauers feststellen, als er den Elektrosportwagen gegen die Leitplanken setzte.

Nach Angaben des BMW-Blogs „Bimmerpost.com“ war ein 30 Jahre alter Fahrzeuglenker auf der A92 auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern geraten und zunächst gegen die Mittelleitplanke gestoßen. Von dort schoss das Elektroauto quer über die Fahrbahn und krachte mit der rechten Seite gegen die äußere Fahrbahnbegrenzung. Der Fahrer sei jedoch unverletzt geblieben. Als Unfallursache vermutet die Polizei überhöhte Geschwindigkeit. Der Fahrer sei mit dem Vorserienfahrzeug sei wohl „ein bisserl zu schnell“ unterwegs gewesen, wird der zuständige ermittelnde Polizeihauptkommissar Nikolaus Bischof von der Online-Ausgabe des „Münchner Merkur“ zitiert.

Im Falle eines Unfalls sicher, aber teuer: Diesen i8 setzte ein BMW-Testpilot in die Leitplanken. Das Fahrzeug konnte er unversehrt verlassen, doch das Auto ist nach Schätzung der Polizei nur noch Schrott. Der Schaden: geschätzte 200.000 Euro.
Im Falle eines Unfalls sicher, aber teuer: Diesen i8 setzte ein BMW-Testpilot in die Leitplanken. Das Fahrzeug konnte er unversehrt verlassen, doch das Auto ist nach Schätzung der Polizei nur noch Schrott. Der Schaden: geschätzte 200.000 Euro.
(Foto: Bimmerpost.com)
Ein im Blog veröffentlichtes Foto zeigt eine aufgerissene, zerstörte rechte Fahrzeugseite des i8. Entsprechend spricht die Polizei von einem Totalschaden des BMW, für den der Hersteller auf der IAA 2013 im September als Einstiegspreis 126.000 Euro aufgerufen hatte. Der Wert des Wagen dürfte aber nach Einschätzung der Polizei aufgrund seiner exklusiven Ausstattung bei deutlich über 200.000 Euro liegen, heißt es bei „Merkur Online“. Dazu kommen die Kosten für mehrere zerstörte Leitplanken.

Der BMW i8 kommt auf maximal 360 PS, die den Sportwagen in 4,4 Sekunden auf 100 Stundenkilometer beschleunigen. Möglicherweise sei der Fahrer mit den Antriebskräften des Wagens noch nicht vertraut genug gewesen, vermutet deshalb die Polizei. Die ersten fabrikneuen Exemplare des i8 werden laut BMW im Juni ausgeliefert.

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