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Toyota Auris: Endlich Ecken und Kanten

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Die neue Generation des Kompaktklassemodells ist dynamischer und sportlicher. Die Verkaufserwartungen sind hoch: Auf dem Plan stehen 15.000 Neuzulassungen.

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Der neue Auris rollt am 19. Januar 2013 in den deutschen Handel.
Der neue Auris rollt am 19. Januar 2013 in den deutschen Handel.
(Foto: Toyota)

Mit Zuverlässigkeit und hoher Qualität allein wird ein Auto nicht erfolgreich: Diese Erfahrung haben Toyota Deutschland und die Toyota-Händler mit dem Auris in den vergangenen Jahren machen müssen.

Daher hat sich der Hersteller bei der dritten Generation seines Kompaktklassemodells für einen radikalen Designwechsel entschieden und auf schnittige Ecken und Kanten statt auf runde und weiche Formen gesetzt: Das optische Ergebnis überzeugt auf der ganzen Linie – sowohl das Karosseriedesign als auch die Innenraumgestaltung wirken dynamischer, frischer und hochwertiger Und die Erwartungen, die der Importeur in sein Kompaktklassemodell setzt, sind hoch: Im kommenden Jahr stehen 15.000 Neuzulassungen des Fünftürers auf dem Verkaufsplan. Der Verkauf in Deutschland startet offiziell am 19. Januar 2013.

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Los geht es preislich bei 15.950 Euro für den 1,33-Liter-Benziner – damit kostet der Auris gut 1.000 Euro weniger als der Platzhirsch aus Wolfsburg. Anders als der VW Golf ist der Auris schon zum Verkaufsstart nicht nur als Benziner und Diesel, sondern auch als Vollhybrid erhältlich. Toyota rechnet damit, dass sich rund 32 Prozent der Käufer für den Hybridantrieb entscheiden werden. Das Gros der Zulassungen, 56 Prozent, traut der Importeur dem Benziner zu.

Das Platzangebot ist gleich geblieben

Während Toyota europaweit mit einem Flottenanteil von 42 Prozent beim Auris rechnet, geht der Kölner Importeur in Deutschland davon aus, dass 75 Prozent des Absatzes auf das Konto von Privatkunden gehen werden. Im Visier hat Toyota zum einen Paare und Kleinfamilien mit einem mittleren Einkommen, die zwischen 35 und 45 Jahre alt sind, und zum anderen die sogenannten „Empty Nesters“ – Paare über 55 Jahre, bei denen die Kinder bereits ausgezogen sind. Vor allem der Auris Hybrid soll die Eroberungsrate, die aktuell modellübergreifend bei 34 Prozent liegt, deutlich vorantreiben.

Was das Platzangebot angeht, müssen die Käufer des neuen Auris trotz des schnittigeren Designs keine Kompromisse in Sachen Platzangebot hinnehmen: Das Kofferraumvolumen ist mit 360 Litern identisch zum Vorgängermodell. Da die Batterie unter den Rücksitzen platziert ist, geht auch bei der Hybridversion kein Platz im Kofferraum verloren.

Bis auf die Tatsache, dass man sich als Fondpassagier vor allem auf längeren Strecken etwas mehr Beinfreiheit wünschen würde, bietet der Auris ein großzügiges Raumgefühl. Das optional verfügbare Panoramadach verstärkt diesen Eindruck zusätzlich.

Um die Fahrdynamik zu verbessern und den Verbrauch zu senken, haben die Entwickler des neuen Auris den Fahrzeugschwerpunkt gesenkt: Er liegt 55 Millimeter tiefer als beim Vorgänger. Damit gehört das neue Modell zu den niedrigsten Fahrzeugen in der Kompaktklasse.

Auris emittiert im Durchschnitt 109 g CO2 pro Kilometer

Das Gewicht des neuen Auris haben die Entwickler durch ein umfangreiches Maßnahmenpaket um 85 Kilo senken können. In Kombination mit weiterentwickelten Benzin- und Dieselantrieben ist es gelungen, dass der neue Auris im Durchschnitt nur 109 g CO2/km emittiert – das entspricht einer Reduzierung von 13 Prozent gegenüber dem Vorgänger.

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