Toyota Auris glänzt in der ADAC-Pannenstatistik

Redakteur: Slawa Schaub

Der Toyota Auris schneidet in sieben von acht Altersstufen im Rahmen des Pannenberichtes des ADAC überdurchschnittlich gut ab. Am anfälligsten dagegen zeigte sich bei den Modellen der unteren Mittelklasse der Ford S-Max ab.

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Über ein Drittel aller Pannen werden laut ADAC durch eine sterbende Autobatterie verursacht.
Über ein Drittel aller Pannen werden laut ADAC durch eine sterbende Autobatterie verursacht.
(Bild: ADAC)

In der unteren Mittelklasse hat der Toyota Auris in Sachen Störanfälligkeit Bestwerte in sieben von acht ausgewerteten Altersstufen erreicht. Das hält der ADAC in seiner aktuellen Pannenstatistik fest, in der die Auswertung von 2,4 Millionen Einsätzen im vergangenen Jahr enthalten ist. Insgesamt registrierte der Club 1,5 Prozent mehr Fälle als im Vorjahr.

Gute Werte in allen Jahrgängen hatten aus der unteren Mittelklasse zudem der Audi Q3, BMW 1er und X1, Mazda 3, Mercedes A- und B-Klasse sowie VW Caddy und Golf. Schwächen zeigten der Opel Zafira und der Peugeot 307 bei älteren Modellen. Citroën Berlingo, Peugeot 308 und Renault Kangoo hatten über alle Baujahre hinweg eine mittelmäßige Bilanz.

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Die niedrigste Pannenquote in der unteren Mittelklasse hatte der Audi Q3 Baujahr 2013 (zum Vergrößern bitte klicken).
Die niedrigste Pannenquote in der unteren Mittelklasse hatte der Audi Q3 Baujahr 2013 (zum Vergrößern bitte klicken).
(Quelle: ADAC)

In der Mittelklasse erwiesen sich Modelle von Audi, BMW und Mercedes durchgängig als pannensicher. Eine Ausnahme dabei war die C-Klasse, die in zwei Baujahren leicht schwächelte. Stabile Bilanzwerte hatte auch der Skoda Octavia. Um die höchste Pannenquote stritten sich hingegen Ford Mondeo und S-Max, Opel Insignia, Signum und Vectra sowie ältere VW Sharan.

Meistens ist es die Batterie

Pannenursache Nummer eins stellen weiterhin Probleme mit der Batterie dar. Die Batterieprobleme machten insgesamt 35,7 Prozent aller dem ADAC im letzten Jahr gemeldeten Störfälle beim Auto aus. Laut dem Club ist das Risiko, dass die Batterie ausfällt, im sechsten und siebten Autojahr am höchsten. So alt werde eine Autobatterie durchschnittlich.

Mit 15,2 Prozent sind Probleme mit dem Motormanagement die zweithäufigste Pannenursache. Sonstige Pannen rund um Karosserie, Lenkung, Bremsen, Fahrwerk und Antrieb machen 14,1 Prozent aus. Die Wahrscheinlichkeit, einen Pannendienst zu benötigen, soll bei 14-jährigen Pkws am höchsten sein.

Unterteilt ist die jährliche Statistik des Automobilclubs nach Modellen, Baujahren und Pannenhäufigkeit. Ausschlaggebend ist dabei die Pannenkennzahl, die sich aus der Zahl der Pannen eines Modells pro Baujahr errechnet, bezogen auf je 1.000 Fahrzeuge. Der ADAC berücksichtigt dabei nur Modelle, von denen in einem Jahr mindestens 10.000 und in den weiteren Jahren mindestens 7.000 zugelassen wurden. Die Statistik stellt eine nicht repräsentative Momentaufnahme dar und soll Gebrauchtwagenkäufern eine Orientierungshilfe bieten.

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