Toyota: Einen E-Yaris wird es nicht geben

Autor: Julia Mauritz

Hält der Hersteller am Aygo fest? Hat die Brennstoffzelle eine Chance in Europa? Und wann wird der erste Toyota im Internet bestellbar sein? Europa-Vizepräsident Matt Harrison klärt auf.

Toyota-Europa-Vizepräsident Matthew Harrison hält Elektroversionen von Kleinwagen aktuell für wenig sinnvoll.
Toyota-Europa-Vizepräsident Matthew Harrison hält Elektroversionen von Kleinwagen aktuell für wenig sinnvoll.
(Bild: Toyota)

Redaktion: Immer mehr Autohersteller verabschieden sich aus Kostengründen von ihren Kleinstwagen. Welche Zukunft hat der Aygo nach dem Ende der Kooperation mit PSA im Jahr 2021?

Matt Harrison: Europaweit verkaufen wir jährlich rund 100.000 Aygos, das Volumen ist in den vergangenen Jahren konstant gestiegen. Da der Privatkundenanteil verhältnismäßig hoch ist, verkaufen wir recht gut ausgestattete Modelle und verdienen mit dem Aygo Geld – wir befinden uns also in einer komfortablen Situation. Wir begreifen den Abschied von Wettbewerbern aus dem Kleinstwagensegment als Chance: Das A-Segment wird zwar leicht schrumpfen, dafür können wir uns aber künftig ein größeres Stück vom Kuchen sichern. Mit dem Aygo erobern wir speziell die jüngeren, preissensiblen Kunden. Insofern hat er als Einstiegsmodell in die Toyota-Welt eine große Bedeutung für uns.

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Julia Mauritz

Stv. Ressortleiterin