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Toyota: Einen E-Yaris wird es nicht geben

| Autor: Julia Mauritz

Hält der Hersteller am Aygo fest? Hat die Brennstoffzelle eine Chance in Europa? Und wann wird der erste Toyota im Internet bestellbar sein? Europa-Vizepräsident Matt Harrison klärt auf.

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Toyota-Europa-Vizepräsident Matthew Harrison hält Elektroversionen von Kleinwagen aktuell für wenig sinnvoll.
Toyota-Europa-Vizepräsident Matthew Harrison hält Elektroversionen von Kleinwagen aktuell für wenig sinnvoll.
(Bild: Toyota)

Matt Harrison: Europaweit verkaufen wir jährlich rund 100.000 Aygos, das Volumen ist in den vergangenen Jahren konstant gestiegen. Da der Privatkundenanteil verhältnismäßig hoch ist, verkaufen wir recht gut ausgestattete Modelle und verdienen mit dem Aygo Geld – wir befinden uns also in einer komfortablen Situation. Wir begreifen den Abschied von Wettbewerbern aus dem Kleinstwagensegment als Chance: Das A-Segment wird zwar leicht schrumpfen, dafür können wir uns aber künftig ein größeres Stück vom Kuchen sichern. Mit dem Aygo erobern wir speziell die jüngeren, preissensiblen Kunden. Insofern hat er als Einstiegsmodell in die Toyota-Welt eine große Bedeutung für uns.

2020 kommt die vierte Yaris-Generation auf den Markt. Sind klassische Kleinwagen angesichts der steigenden Beliebtheit von City-SUVs noch gefragt?

In der Kompaktklasse verlieren klassische Schräg- und Stufenhecklimousinen tatsächlich an Bedeutung, zugunsten von kompakten SUVs und Crossover-Modellen. Bei den Kleinwagen ist das aber nicht der Fall: Das Segment ist in Europa nach wie vor robust, und wir gehen davon aus, dass das auch in den kommenden Jahren so bleiben wird. Den Käufern geht es, anders als in der Kompaktklasse, in erster Linie um günstige Mobilität. Und sie suchen ein wendiges und praktisches Auto für die Stadt. Insofern sehen wir uns mit dem neuen Yaris, der im Schnitt zehn Zentimeter kürzer ist als die Wettbewerbsmodelle, gut gerüstet, um im Kleinwagensegment weiter zu wachsen.

Über den Autor

 Julia Mauritz

Julia Mauritz

Redakteurin