E-Mobilität Treibhausgas-Prämie gibt es auch für ältere E-Autos

Von Silvia Lulei

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Fahrer von E-Autos können seit Anfang des Jahres ihre Treibhausgas-Quote (THG-Quote) an Mineralölkonzerne verkaufen. Das ist auch für Besitzer älterer E-Autos sowie Nutzer von Leasingfahrzeugen mit elektrischem Antrieb interessant. Darauf weist Klima-Quote.de hin, ein Dienstleister, der mit THG-Quoten handelt.

Auch aus älteren E-Autos, wie einem VW E-Up aus dem Jahr 2013, lässt sich mit der Treibhausgas-Quote noch Kapital schlagen.
Auch aus älteren E-Autos, wie einem VW E-Up aus dem Jahr 2013, lässt sich mit der Treibhausgas-Quote noch Kapital schlagen.
(Bild: Volkswagen AG )

Wer ein E-Auto fährt, spart Treibhausgase ein. Seit Anfang des Jahres können die Besitzer von E-Fahrzeugen ihre Treibhausgasquote (THG-Quote) an Unternehmen (beispielsweise Mineralölkonzerne) verkaufen, die gesetzlich ihren CO2-Ausstoß reduzieren müssen. Die THG-Quote soll helfen, die nationalen und internationalen Klimaziele zu erreichen.

Davon können die Besitzer neu zugelassener, aber auch älterer E-Autos profitieren, indem sie ihre THG-Quote in Form eines Emissionszertifikats verkaufen. Selbst wer in diesem Jahr seinen elektrisch angetriebenen Pkw verkauft, kann anteilig finanziell profitieren.

Auch Fahrer von Leasingautos können ihre THG-Quote verkaufen. Voraussetzung dafür ist lediglich, dass der Leasingnehmer als Halter im Fahrzeugbrief eingetragen ist und nicht die jeweilige Leasinggesellschaft.

Für Privatpersonen ist der Verkauf ihrer THG-Quote an die Konzerne „auf eigene Faust“ praktisch kaum möglich; das wäre ein hoher bürokratischer Aufwand und insgesamt sehr langwierig. Daher haben sich Anbieter wie Klima-Quote.de etabliert, die diesen Handel vereinfachen. Dazu müssen sich Verbraucher auf einer Internetplattform online registrieren und ein Foto vom Fahrzeugschein hochladen. Klima-Quote.de beispielsweise schüttet innerhalb von 24 Stunden nach dieser Registrierung 300 Euro aus. Das Unternehmen geht hierfür in Vorkasse und kümmert sich um die komplette Abwicklung, beispielsweise mit dem Umweltbundesamt. Die THG-Quote kann übrigens jedes Jahr aufs Neue beantragt werden.

„Noch ist vielen E-Auto-Fahrern gar nicht bewusst, dass sie auch mit einem älteren E-Fahrzeug oder einem Leasingauto von der THG-Quote profitieren können“, sagt Marcel Preuss, Mitgründer von Klima-Quote.de. „Daher verschenken sie oft bares Geld, das ihnen laut Gesetzgeber zusteht, wenn sie ihre Quote an ein Unternehmen verkaufen.“ Die THG-Quote sei ein wichtiger Anreiz für den Verbraucher, auf ein umweltfreundliches E-Auto umzusteigen. „Die THG-Quote zu nutzen, hilft der Umwelt“, ergänzt Preuss. „Andernfalls kann der Staat die Quote direkt an die Mineralölkonzerne über Strafzahlungen geltend machen und kassiert das Geld dann eben selbst.“

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